TITLE: Adhesive composition and its use. European Patent Application EP0119491 A1 ABSTRACT: It is based on styrene-containing block polymers and commercial natural resins and/or synthetic resins with or without aromatic and/or aliphatic oils and customary additives, and is useful as binder between primed or unprimed steel and cast iron pipes on the one hand and plastic sheathing on the other. INVENTORS: Michel, Dr. Manfred Themm, Jurgen Baur, Kurt APPLICATION NUMBER: EP19840101684 PUBLICATION DATE: 09/26/1984 FILING DATE: 02/17/1984 ASSIGNEE: Koemmerling, Kunststoff (DE) INTERNATIONAL CLASSES: C09J153/00; C09J157/02; (IPC1-7): C09J3/14; F16L58/10 EUROPEAN CLASSES: C09J153/00+B; C09J157/02+B FOREIGN REFERENCES: FR1541288A DE2548182A1 3954692 Adhesive composition 4097434 Adhesive composition CLAIMS: Klebmasse und ihre Verwendung Patentanspr·uche: 1. Klebmasse, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n et, dass sie (a) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol Butadien-Styrol-Struktur oder (b) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol Isopren-Styrol-Struktur oder (c) 10 bis 60 Gew.% eines Gemisches von (a) und (b) in beliebigem Verh·altnis oder (d) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol ·Athylen-Butylen-Styrol-Struktur und (e) 40 bis 90 Gew.% handels·ublicher Harze, n·amlich Na turharze wie Kolophonium- und Terpenharze, die auch verestert sein k·onnen, Terpen-Phenol-Harze, synthe tische Harze, wie aliphatische und aromatische Koh lenwasserstoff-Harze, sowie Gemische derselben und gegebenenfalls (f) aromatische und/oder aliphatische ·Ole bis maximal 30 Gew.%, bezogen auf die gesamte Klebmasse, Alte rungsschutzmittel und F·ullstoffe enth·alt. 2. Klebmasse nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die unter (e) aufgef·uhr ten Harze eine Verseifungszahl aufweisen, die entspre chend dem Anteil dieser Harze in der Gesamtformulie rung eine Verseifungszahl von maximal 10 liefert. 3. Verwendung der Klebmasse nach einem der Anspr·uche 1 und 2 als Bindemittel zwischen gegebenenfalls grundier ten Stahl- und Gussrohren und Kunststoffummantelungen. DESCRIPTION: liche Beurteilung von Kunststoffen und anderen nicht-metallischen Werkstoffen im Rahmen des Lebens mittel- und Bedarfsgegenst·ande-Gesetzes f·ur den Trinkwasserbereich) sollen erf·ullt sein hinsicht lich: (a) der ·ausseren Beschaffenheit (kein Nachweis von Tr·ubung, F·arbung, Neigung zur Schaumbildung und keine ·Uberschreitung des Geruchsschwellen wertes gem·ass 2.2.2.2 KTW); (b) des organisch gebundenen Kohlenstoffs (gem·ass 2.3 KTW darf der Wert von 2,5 mg/m2 x Tag nicht ·uberschritten werden); (c) des Wertes der Chlorzehrung (gem·ass 2.4 KTW darf ein Wert von 2,0 mg/m2 x Tag nicht ·uberschrit ten werden); (d) der Keimzahl des Pr·ufwassers (die gem·ass 1.2.5.4 KTW nicht beeinflusst werden darf (siehe DVGW Arbeitsblatt W 270)). (5) Von den Rohrherstellern wird heute ausserdem verlangt, dass derartige Beschichtungen auf kalte bzw. kaum vorgew·armte Rohre aufgebracht werden m·ussen. Die Gr·unde daf·ur sind Wirtschaftlichkeit und w·arme empfindliche Innenauskleidungen. (6) Die Verseifungszahl soll m·oglichst niedrig sein (gem·ass DIN 30 672: 10 mg KOH/g). Die unter (4) aufgef·uhrten Forderungen werden dann gestellt, wenn Trinkwasser (z.B. bei angebohrten Abzweigungen oder im Muffenbereich) mit den Ummantelungsschichten in Ber·uhrung kommt. Alle bisher bekannten Ummantelungs-Verfahren sowie die daf·ur eingesetzten Werkstoffe erf·ullen jedoch immer nur einen Teil der vorstehend aufgef·uhrten sechs Forderungen. So besitzt z.B. ein Ummantelungs-System zwar einen ausreichenden Sch·alwiderstand gem·ass (1) und eine Die Erfindung betrifft eine Klebmasse auf Harz-Basis und ihre Verwendung als Bindemittel f·ur Kunststoffummantelungen auf Stahl- und Gussrohren Stahl- und Gussrohre korrodieren im Boden und m·ussen daher vor der Verlegung entsprechend gesch·utzt werden. Bevorzugterweise werden die Rohre vor ihrer Verlegung mit einer oder mit mehreren Kunststoff-Schichten ummantelt, die mittels verschiedener Verfahren aufgebracht werden k·onnen. So kann man z.B. die Rohre zun·achst mit einer Schicht aus Athylen-Copolymerisaten versehen, die auf das ca. 2000 C erw·armte Rohr aufextrudiert, in Form von Folien aufgewikkelt oder gesintert wird und anschliessend Poly·athylen aufextrudieren. Bei anderen Verfahren wird ein harzmodifiziertes ·Athylen-Copolymerisat aus der Schmelze auf das kalte Rohr aufgebracht, bevor die Poly·athylen-Extrusion durchgef·uhrt wird. In letzter Zeit wird manchmal auch vor dem Aufbringen des ·Athylen-Copolymerisats ein die Haftung vermittelnder und zus·atzlich noch korrosionsinhibierender Primer (z.B. auf der Basis von Epoxidharz) auf die Rohroberfl·ache aufgetragen. Die Forderungen, die an derartige Rohrummantelungen gestellt werden, sind unter anderem folgende: (1) Der Sch·alwiderstand soll gem·ass DIN 30 670 mindestens 175 N/5 cm bzw. gem·ass DIN 30 674 (f·ur Gussrohre) min destens 100 N/5 cm betragen (2) Die Unterwanderungstiefe gem·ass dem WCathodic Disbon ding-Test'l nach ASTM G 8.79 soll kleiner als 10 mm sein. (3) Die W·armefestigkeit soll m·oglichst hoch liegen. (4) Die Anforderungen der KTW-Empfehlungen" (Gesundheit geringe Unterwanderungstiefe gem·ass (2), hat aber eine Verseifungszahl (gem·ass (6)) von ca. 100. Ein anderes System entspricht wiederum zwar den Forderungen der KTW Empfehlungen gem·ass (4) und hat eine Verseifungszahl von niedriger als 10, besitzt aber keine ausreichende W·armefestigkeit, usw.. Die Aufgabe der Erfindung bestand daher darin, eine Klebmasse zu schaffen, welche aile Forderungen (1) bis (5), und, falls die Rohre der DIN 30 672 entsprechen m·ussen, zus·atzlich auch die Forderung (6) praxisgerecht erf·ullt. Diese Aufgabe wurde nun durch eine Klebmasse gel·ost, die (a) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol Butadien-Styrol-Struktur oder (b) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol Isopren-Styrol-Struktur oder (c) 10 bis 60 Gew.% eines Gemisches von (a) und (b) in beliebigem Verh·altnis oder (d) 10 bis 60 Gew.% eines Blockpolymerisats mit Styrol ·Athylen-Butylen-Styrol-Struktur und (e) 40 bis 90 Gew.% handels·ublicher Harze, n·amlich Natur harze wie Kolophonium- und Terpenharze, die auch ver estert sein k·onnen, Terpen-Phenol-Harze, syntheti sche Harze, wie aliphatische und aromatische Kohlen wasserstoff-Harze, sowie Gemische derselben und ge gebenenfalls (f) aromatische und/oder aliphatische ·Ole bis maximal 30 Gew.%, bezogen auf die gesamte Klebmasse, Alterungs schutzmittel und F·ullstoffe enth·alt. Das in der erfindungsgem·assen Klebmasse enthaltene Blockpolymerisat mit Styrol-Butadien-Styrol-Struktur ist ein Styrol-Butadien-Styrol-Blockpolymerisat mit einem Gehalt von etwa 28 % Styrol. Sehr geeignet ist beispielsweise das unter der Bezeichnung "Cariflex 1102" (Shell) auf dem Markt befindliche Produkt. Als Blockpolymerisat mit Styrol-Isopren-Styrol-Struktur k·onnen in der erfindungsgem·assen Klebmasse Styrol-Isopren Styrol-Blockpolymerisate mit etwa 14 % Styrol-Gehalt, wie beispielsweise das unter dem Handelsnamen "Cariflex 1107" (Shell) erh·altliche Produkt eingesetzt werden. Das Blockpolymerisat mit Styrol-0thylen-Butylen-Styrol- Struktur, welches in der erfindungsgem·assen Klebmasse eingesetzt werden kann, ist ein Styrol-·Athylen-Butylen-Styrol- Blockpolymerisat mit einem Gehalt von etwa 29 % Styrol, wie beispielsweise das im Handel unter der Bezeichnung "Kraton G 1652" erh·altliche Produkt. Die ferner noch anwesenden synthetischen Harze werden z.B. bei der Erd·ol-Verarbeitung im Steam-Cracking-Prozess gewonnen. Dabei werden Gas·ole in Gegenwart von Wasserdampf bei niedrigem Druck und hoher Temperatur in niedrigmole kulare, unges·attige Kohlenwasserstoffe mit Olefin-Charakter gespalten. Bestimmte Fraktionen hiervon (C5) werden bei hoher Temperatur, normalem Druck und in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren zu Harzen der folgenden wiederkehrenden Struktureinheiten polymerisiert: EMI4.1 die im allgemeinen ein Molekulargewicht von 400 bis 2000 aufweisen; f·ur die Herstellung niedrigviskoser Massen sind auch Molekulargewichte von 200 bis 400 zweckm·assig. Diese Harze haben eine S·aurezahl von 41 mg KOH/g. Die gegebenenfalls in der erfindungsgem·assen Klebmasse anwesenden ·Ole k·onnen z.B. Paraffin·ole sein. Wenn diese Klebmasse auch die Forderung gem·ass (6) erf·ullen soll, m·ussen die im Anspruch 1 unter (e) aufgef·uhrten Harze eine Verseifungszahl aufweisen, die entsprechend dem Anteil dieser Harze in der Gesamtformulierung eine Verseifungszahl von maximal 10 liefert. Die erfindungsgem·asse Klebmasse kann sowohl auf heisse als auch auf kalte Rohre nach ·ublichen Verfahren in geschmolzenem Zustand aufgebracht werden. F·ur den Fall, dass ungew·ohnlich niedrige Werte (niedriger als 5 mm) nach dem Cathodic-Disbonding-Test gefordert werden, kann die Rohroberfl·ache vor dem Aufbringen der Klebmasse noch mit einem Primer (z.B. auf der Basis von Polyurethanen, Epoxiden oder ·ahnlichen) in an sich bekannter Weise grundiert werden. Beispiel 1 Auf die kalte mit einem Primer grundierte Rohroberfl·ache wird eine Mischung aus 15 Gew. % Styrol-Butadien-Styrol-Blockpolymerisat (28 % Styrol-Gehalt; Molekulargewicht ca. 80 000; Schmelzindex (190/5): 6) 15 Gew. % Styrol-Isopren-Styrol-Blockpolymerisat (14 % Styrol-Gehalt; Molekulargewicht ca. 70 000; Schmelzindex (190/5): 9) 70 Gew.% eines handels·ublichen aliphatisch-aroma tischen Kohlenwasserstoff-Harzes (Erweichungspunkt: 1000 C; S·aurezahl: (1) im Extrusionsverfahren aufgebracht und anschliessend die Po ly·athylenschicht ebenfalls aufextrudiert. Die auf diese Weise hergestellte Klebschicht besitzt einen Sch·alwiderstand (gem·ass DIN 30 670) von 280 N/5 cm, eine Unterwanderungstiefe (Cathodic Disbonding-Test gem·ass ASTM G 8.79) von ca. 5 mm, einen Schmelzpunkt von ·uber 1000 C; sie entspricht den Anforderungen der KTW-Empfehlungen und hat eine Verseifungszahl von 2,3 mg KOH/g. Bei spiel 2 Auf eine schwach (niedriger als 500 C) vorgew·armte Rohroberfl·ache wird eine Mischung aus 30 Gew. % Styrol-Isopren-Styrol-Blockpolymerisat 35 Gew.% aliphatisches Kohlenwasserstoffharz 30 Gew.% aromatisches Kohlenwasserstoffharz 5 Gew.% Paraffin·ol aufgebracht und anschliessend die Poly·athylenschicht aufextrudiert. Dieser Klebstoff besitzt einen Sch·alwiderstand nach DIN 30 670 bzw. 30 674 von ca. 250 N/5 cm. Die Verseifungszahl ist 2,8 mg KOH/g. Der Schmelzpunkt betr·agt 950 C. Die Anforderungen der KTW werden erf·ullt und bei Verwendung eines Vorstrichs auf Basis eines Pr·apolymeren aus Polyesterol/Isocyanat wird eine Unterwanderungstiefe nach ASTM G 8.79 von 5 mm erreicht.