TITLE: Hot channel alteration device for injection moulds. European Patent Application EP0492296 A1 ABSTRACT: A hot-channel alteration device for injection moulds has a heatable alteration block (6), which is cast with copper or copper alloy (10) and is provided in one piece with a connecting piece (8), which bears an injection nozzle (4). A tube (5), forming the alteration channel (3) for the polymer melt, and electric heating tubes (11) are cast together in copper or copper alloy (10) in the alteration block (6) and in the connecting piece (8). The alteration block (6) forms with the adjoining connecting piece (8) a one-piece component without any joint at which a leak could occur. INVENTORS: Wolff, Hans-martin (CH) APPLICATION NUMBER: EP19910121295 PUBLICATION DATE: 07/01/1992 FILING DATE: 12/12/1991 ASSIGNEE: Wolff, Hans Martin (CH) INTERNATIONAL CLASSES: B29C45/27; (IPC1-7): B29C45/27 EUROPEAN CLASSES: B29C45/27 FOREIGN REFERENCES: 3667682 SPRAY GUN DE2948561A1 CLAIMS: 1. Heisskanal-Umlenkeinrichtung f·ur Spritzgiesswerkzeuge mit einem beheizbaren, mit Kupfer oder Kupferlegierung vergossenen Umlenkblock, in dem von einer Zufuhrstelle f·ur die Kunststoffschmelze mindestens ein Umlenkkanal zu mindestens einer Anspritzd·use f·uhrt, die in eine D·usenplatte ragt, wobei der Umlenkkanal von einem in das Kupfer bzw. die Kupferlegierung eingebetteten Rohr gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkblock (6, 6') mit mindestens einem jeweils eine Anspritzd·use (4) tragenden Anschlussstutzten (8) einst·uckig vergossen ist und dass das eingebettete Rohr (5) ununterbrochen aus dem Umlenkblock (6, 6') und durch den Anschlussstutzen (8) bis zur Anspritzd·use (4) f·uhrt. 2. Heisskanal-Umlenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den als Verteilerblock (6') ausgef·uhrten Umlenkblock mehrere damit einst·uckig vergossene Anschlussstutzen (8) angeschlossen sind, die jeweils zu einer Anspritzd·use (4) f·uhren, und dass sich die Anspritzd·usen (4) jeweils durch eine Bohrung (18) einer Dichtscheibe (17) erstrecken, die in einer die Anspritzd·use (4) umgebenden Dichtnut (20) der D·usenplatte (6) bzw. des Spritzgiesswerkzeugs verschiebbar, jedoch dichtend eingepasst ist. 3. Heisskanal-Umlenkeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkblock (6) bzw. Verteilerblock (6') und der bzw. die angeschlossenen Anschlussstutzen (8) von einem gemeinsamen metallischen Geh·ause (7, 9) umschlossen sind, das mit Kupfer bzw. Kupferlegierung (10) ausgegossen ist. 4. Heisskanal-Umlenkeinrichtung nach einem der Anspr·uche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kupfer bzw. der Kupferlegierung (10) Heizrohre (11) eingegossen sind. 5. Heisskanal-Umlenkeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Heizrohre (11) des Umlenkblocks (6 bzw. 6') und des bzw. der Anschlussstutzen (8) zu einem gemeinsamen Versorgungsanschluss (12) gef·uhrt sind. DESCRIPTION: Die Erfindung betrifft eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung f·ur Spritzgiesswerkzeuge mit einem beheizbaren, mit Kupfer oder Kupferlegierung vergossenen Umlenkblock, in dem von einer Zufuhrstelle f·ur die Kunststoffschmelze mindestens ein Umlenkkanal zu mindestens einer Anspritzd·use f·uhrt, die in eine D·usenplatte ragt, wobei der Umlenkkanal von einem in das Kupfer bzw. die Kupferlegierung eingebetteten Rohr gebildet wird. Derartige Heisskanal-Umlenkeinrichtungen werden als Umlenkverteiler bezeichnet, wenn mehrere Anspritzd·usen angeschlossen sind. Sie dienen dazu, die an der zentralen Zufuhrstelle zugef·uhrte Kunststoffschmelze zu den einzelnen Anspritzd·usen zu leiten. Wenn nur eine einzige Anspritzd·use vorgesehen ist, dient die dann als Umlenkblock bezeichnete Einrichtung dazu, die Kunststoffschmelze von der zentralen Zufuhrstelle zu der aussermittig angeordneten, einzelnen Anspritzd·use umzulenken, ohne dass eine Verzweigung des Umlenkkanals erforderlich ist. Auf ihrem Weg zu der Anspritzd·use bzw. den Anspritzd·usen muss die Kunststoffschmelze auf einer vorgegebenen Temperatur gehalten werden. Zu diesem Zweck werden bei herk·ommlichen Heisskanalverteilern sowohl der Verteilerblock als auch die Anspritzd·usen elektrisch beheizt. Hierzu ist in den Verteilerblock bzw. Umlenkblock ein elektrisches Heizelement eingebettet. Die Anspritzd·usen sind mit dem Verteilerblock bzw. Umlenkblock ·uber jeweils eine Angussbuchse verbunden, die ebenfalls mittels eines elektrischen Heizelements beheizt wird. Die Verbindung zwischen der Angussbuchse und dem Umlenkblock bzw. Verteilerblock, die gegen den Austritt von Kunststoffschmelze dicht sein muss, wird bei den bekannten Heisskanal-Umlenkeinrichtungen durch eine Verschraubung erreicht. Bei einer bekannten Ausf·uhrungsform sind die Angussbuchsen in den Umlenkblock bzw. Verteilerblock eingeschraubt. Diese Verschraubung ist jedoch hohen Beanspruchungen ausgesetzt; ausserdem m·ussen besondere konstruktive Massnahmen zur Abdichtung ergriffen werden, weil das Einschraubgewinde selbst nicht ausreichend dichtet. Bei einer anderen bekannten Ausf·uhrungsform werden die Angussbuchsen durch eine aussenliegende Verschraubung gegen den Umlenkblock bzw. Verteilerblock gedr·uckt, um eine dichte Verbindung herzustellen. Auch bei dieser Ausf·uhrung bereitet der im Betrieb auftretende Temperaturwechsel Schwierigkeiten, weil die Verschraubung einerseits so stark vorgespannt sein muss, dass auch im kalten Betriebszustand bereits eine ausreichende Abdichtung erreicht wird; andererseits muss die Verschraubung eine ausreichende W·armedehnung unter den auftretenden, verh·altnism·assig hohen Betriebstemperaturen zulassen, ohne dass die dabei auftretenden W·armedehnungen unzul·assig hohe Verspannungskr·afte verursachen. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung der eingangs genannten Gattung so auszuf·uhren, dass im gesamten Bereich jedes Umlenkkanals zwischen der zentralen Zufuhrstelle und der Anspritzd·use bzw. den Anspritzd·usen keine Dichtheitsprobleme an einer Verbindungsstelle auftreten. Die Aufgabe wird erfindungsgem·ass dadurch gel·ost, dass der Umlenkblock mit mindestens einem jeweils eine Anspritzd·use tragenden Anschlussstutzen einst·uckig vergossen ist und dass das eingebettete Rohr ununterbrochen aus dem Umlenkblock und durch den Anschlussstutzen bis zur Anspritzd·use f·uhrt. Im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen, bei denen zwischen dem Umlenkblock und der Anspritzd·use eine Angussbuchse angeordnet ist, wird erfindungsgem·ass der Umlenkblock an mindestens einer Stelle zu einem Anschlussstutzen verl·angert, der an seinem freien Ende die Anspritzd·use tr·agt. Die durch das Vergiessen erreichte einst·uckige, monolithische Ausf·uhrung des Umlenkblocks und des Anschlussstutzens, durch die das Rohr ununterbrochen verl·auft, f·uhrt dazu, dass dazwischen keine Verbindungsstelle besteht, die mechanisch abgedichtet werden m·usste und die zu einer Undichtheit f·uhren k·onnte. Ausserdem wird dadurch erreicht, dass der Umlenkkanal auf seiner gesamten L·ange gleichm·assig temperiert ist, weil an keiner Stelle ein weniger beheizter Bereich liegt. Wenn mehrere Anspritzd·usen angeschlossen sind, ist der Umlenkblock als Verteilerblock ausgef·uhrt, und alle Anschlussstutzen der Anspritzd·usen sind ebenfalls einst·uckig mit dem Verteilerblock vergossen. Ein in der weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wesentliches Merkmal besteht darin, dass sich die Anspritzd·usen jeweils durch eine Bohrung einer Dichtscheibe erstrecken, die in einer die Anspritzd·use umgebenden Dichtnut der D·usenplatte bzw. des Spritzgiesswerkzeugs verschiebbar, jedoch dichtend eingepasst ist. Durch diese neuartige Massnahme wird das Problem der W·armedehnung einer solchen einst·uckigen Heisskanal-Umlenkeinrichtung ausgeschaltet. Wenn n·amlich mehrere Anschlussstutzen an einen Verteilerblock in der beschriebenen Weise einst·uckig angeschlossen sind, besteht durch die W·armedehnung des Verteilerblocks, die von dessen L·ange abh·angt und betr·achtliche Werte erreichen kann, die Gefahr, dass die Anschlussstutzen abbrechen. Durch die in Dehnungsrichtung des Verteilerblocks beweglichen, in der Dichtnut der D·usenplatte bzw. des Spritzgiesswerkzeugs jedoch dichtend eingepassten Dichtscheiben wird es erm·oglicht, dass die Anspritzd·usen die von der W·armedehnung des Verteilerblocks verursachte Bewegung relativ zu dem Spritzgiesswerkzeug ausf·uhren, ohne dass es dabei zu wesentlichen Biegespannungen oder Besch·adigungen kommt. Mit der Erfindung wird eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung geschaffen, die mit verh·altnism·assig geringem Aufwand und Kosten als einst·uckiges Bauteil hergestellt werden kann und die im Betrieb sehr sicher ist. Der Umlenkblock bzw. Verteilerblock mit den angeschlossenen Anspritzd·usen wird ohne Verschraubung im Spritzgiesswerkzeug angeordnet und st·utzt sich nur ·uber Gegendrucklager ab, die die beim Spritzvorgang auftretenden Kr·afte aufnehmen. Eine Verspannung der Umlenkeinrichtung im Spritzgiesswerkzeug zur Herstellung eines dichten Anschlusses ist jedoch nicht erforderlich. Eine Undichtheit kann nicht auftreten. Gem·ass einer bevorzugten Ausf·uhrungsform des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass der Umlenkblock und der bzw. die angeschlossenen Anschlussstutzen von einem gemeinsamen metallischen Geh·ause umschlossen sind, das mit Kupfer bzw. Kupferlegierung ausgegossen ist. Durch dieses Geh·ause wird bereits bei der Herstellung eine gesonderte Giessform oder Giesskokille eingespart, weil das Geh·ause selbst die Giessform bildet. Da das Geh·ause nach dem Giessen mit dem aus Kupfer oder Kupferlegierung gegossenen K·orper verbunden bleibt, gibt es dem so gebildeten Verteilerblock eine wesentlich erh·ohte mechanische Festigkeit. Daher k·onnen auch Verteilerbl·ocke in grossen Abmessungen hergestellt werden, ohne dass deren mechanische Festigkeit ein Problem darstellt. Durch die erfindungsgem·asse Verwendung eines gemeinsamen metallischen Geh·auses f·ur den Umlenkblock bzw. Verteilerblock und den bzw. die angeschlossenen Anschlussstutzen wird es erm·oglicht, Heisskanal-Umlenkeinrichtungen in allen gew·unschten Gr·ossen, Gestaltungen und Abmessungen herzustellen. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteranspr·uchen. Die Erfindung wird nachfolgend an Ausf·uhrungsbeispielen n·aher erl·autert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt: Fig. 1 eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung f·ur ein Spritzgiesswerkzeug in der Ausf·uhrung mit einem zu einer einzigen Anspritzd·use f·uhrenden Umlenkblock in einem Schnitt, Fig. 2 eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung f·ur Spritzgiesswerkzeuge mit einem zu mehreren Anspritzd·usen f·uhrenden Verteilerblock, ebenfalls im Schnitt und Fig. 3 in einem vergr·osserten Schnitt Einzelheiten der Abdichtung im Bereich der Anspritzd·use. Fig. 1 zeigt in einem Teilschnitt eine Heisskanal-Umlenkeinrichtung f·ur ein Spritzgiesswerkzeug. Vone iner zentralen Zufuhrstelle 1, vorzugsweise der Anschlussstelle eines Extruders, wird die Kunststoffschmelze ·uber eine D·usenanlageplatte 2 durch einen Umlenkkanal 3 zu einer Anspritzd·use 4 geleitet, die in einer Bohrung 5 einer D·usenplatte 6 eingesetzt ist, die ein Teil des Spritzgiesswerkzeugs bildet. Der Umlenkkanal 3 besteht aus einem Rohr 5 aus korrosionsfestem Metall, vorzugsweise Edelstahl. Ein balkenf·ormiger Umlenkblock 6 weist ein metallisches Geh·ause 7 auf, in dem das Rohr 5 verl·auft. Am Ende des Umlenkblocks 6 ist ein Anschlussstutzen 8 angeschlossen, an dessen ·ausserem Ende sich die Anspritzd·use 4 befindet. Der Anschlussstutzen 8 ist ebenfalls von einem metallischen Geh·ause 9 umschlossen. Das aus dem beispielsweise trogf·ormigen Geh·ause 7 und dem angeschweissten zylindrischen Geh·ause 9 gebildete, gemeinsame Geh·ause, beispielsweise aus korrosionsfestem Stahl ist mit Kupfer oder Kupferlegierung 10 ausgegossen. In das Kuper bzw. die Kupferlegierung 10 sind Heizrohre 11 eingegossen, deren elektrische Anschlussleitungen zu einem Versorgungsanschluss 12 gef·uhrt sind. Ein in Fig. 1 nur angedeuteter Thermof·uhler 13 erfasst die Temperatur im Umlenkblock 6 und liefert ein Signal an eine (nicht dargestellte) elektrische Steuereinrichtung, die die Beheizung des Umlenkblocks 6 mit dem angeschlossen Anschlussstutzen 8 so steuert, dass die erforderliche Temperatur konstantgehalten wird. Das aus dem Geh·ause 7 und dem oder den angeschweissten zylindrischen Geh·ausen 9 gebildete, gemeinsame Geh·ause bildet beim Herstellungsvorgang eine Giessform, in die das Kupfer oder die Kupferlegierung eingegossen wird. Danach dient das gemeinsame Geh·ause 7, 9 als tragende Schale, die dem Umlenkblock 6 (bzw. dem sp·ater noch beschriebenen Verteilerblock 6') in wesentlichem Masse seine mechanische Festigkeit gibt. Der balkenf·ormige Umlenkblock 6 wird ·uber dem einst·uckig damit verbundenen Anschlussstutzen 8 durch eine Druckanlageplatte 14 an einer oberen Werkzeugplatte 15 abgest·utzt. Diese Druckanlageplatte 14 dient nur dazu, den beim Spritzgiessvorgang auftretenden Druck aufzunehmen; jedoch ist keine Vorspannung erforderlich. Unter der zentralen Zufuhrstelle 1 ist eine Gegendruckplatte 16 angeordnet, ·uber die sich der Umlenkblock 6 an der Werkzeugplatte 5 abst·utzt. Das in Fig. 2 dargestellte Ausf·uhrungsbeispiel unterscheidet sich von dem Ausf·uhrungsbeispiel nach Fig. 1 in erster Linie dadurch, dass der Umlenkblock als Verteilerblock 6' ausgef·uhrt ist, an den mehrere damit einst·uckig vergossene Anschlussstutzen 8 angeschlossen sind, die jeweils zu einer Anspritzd·use 4 f·uhren. Auch hierbei sind der Verteilerblock 6' und die angeschlossenen Anschlussstutzen 8 von einem gemeinsamen metallischen Geh·ause 7, 9 umschlossen, das mit Kupfer ode Kupferlegierung 10 ausgegossen ist und die Verteilerrohre 5 sowie die Heizrohre 11 aufnimmt. Ebenso wie bei dem vorher beschriebenen Ausf·uhrungsbeispiel f·uhren die Rohre 5 ununterbrochen von der zentralen Zufuhrstelle 1 zu den einzelnen Anspritzd·usen 4. Die aus dem Verteilerblock 6' und den Anschlussstutzen 8 bestehende Heisskanal-Umlenkeinrichtung bildet ein einst·uckiges Bauteil, das in das Spritzgiesswerkzeug ohne zus·atzliche Verschraubungen eingesetzt ist und sich dort nur ·uber die St·utzplatten 14 bzw. 16 abst·utzt. Diese St·utzplatten 14 bzw. 16 sind vorzugsweise aus einem wenig w·armeleitenden Material, beispielsweise Titan oder Keramik hergestellt, um eine W·arme·ubertragung zwischen dem Spritzgiesswerkzeug und dem Umlenkblock 6 bzw. Verteilerblock 6' zu vermeiden. Wie man besonders in Fig. 3 in Einzelheiten erkennt, ist jede der Anspritzd·usen 4 aus Fig. 2 mit einer sich quer zur D·usenachse erstreckenden Dichtscheibe 17 versehen. Die Anspritzd·use 4 erstreckt sich durch eine zentrale Bohrung 18 der Dichtscheibe 17. Auf diese Weise wird ein die Spitze der Anspritzd·use 4 umgebender Raum 19, der eine Isolierzone bildet, zur Bohrung 5 hin abgedichtet. Die Dichtscheibe 17 ist in einer die Anspritzd·use 4 umgebenden Dichtnut 20 verschiebbar, jedoch dichtend eingepasst. Auf diese Weise wird das durch die W·armedehnung des Verteilerblocks 6' entstehende Problem beherrscht. Bei einer L·ange des Verteilerblocks 6' von beispielsweise 100 mm kann die in L·angsrichtung auftretende, durch die Erw·armung bedingte Dehnung etwa 0,25 mm betragen. Dies bedeutet in der Praxis, dass ein Abbrechen der Anschlussstutzen 8 zu bef·urchten w·are, wenn die Anspritzd·usen 4 im Spritzgiesswerkzeug fest eingesetzt w·aren. Durch die beschriebene Anordnung der Dichtscheibe 17 oder Dehnscheibe wird eine Beweglichkeit der Anspritzd·use 4 in der durch einen Pfeil 21 in Fig. 3 angedeuteten Dehnungsrichtung erm·oglicht, so dass unzul·assige Spannungen vermieden werden, die dazu f·uhren k·onnten, dass die Anschlussstutzen 8 abbrechen. Die Dichtscheibe 17 dichtet die Isolierzone 19 ab, zentriert den Angussstutzen 8 und erlaubt ein seitliches Ausdehnungsspiel. Die in der Isolierzone 19 befindliche, erkaltete Kunststoffmasse ist bei Betriebstemperatur noch so elastisch, dass sie die Verschiebung der Anspritzd·use 4 infolge der W·armedehnung im Verteilerblock 6' ohne Schwierigkeiten mitmacht. Die Passung zwischen der Dichtscheibe 17 und der sie aufnehmenden Dichtnut 20, d.h. die Passung zwischen der Dichtscheibe 17 und der H·ohe der Dichtnut 20 wird vorzugsweise so gew·ahlt, dass ein Spiel von etwa 0,02 bis 0,05 mm besteht. Die sich daraus ergebende Dichtspaltbreite ist einerseits ausreichend gross, um unter allen Betriebsbedingungen eine seitliche Verschiebung der Dichtscheibe 17 in der Dichtnut 20 zu erm·oglichen; andererseits ist diese Spaltbreite gering genug, um das Eindringen von Kunststoffmasse zu verhindern. Abweichend von dem dargestellten Ausf·uhrungsbeispiel kann auch eine getrennte elektrische Beheizung des Umlenkblocks 6 bzw. Verteilerblocks 6' und der Anschlussstutzen 8 vorgesehen werden, wobei aber gleichwohl ein vollst·andiger Temperaturausgleich zwischen diesen Teilen durch die gemeinsame Gussausf·uhrung gew·ahrleistet ist.