TITLE: Concrete pipe provided with a socket and spigot end. European Patent Application EP0556533 A1 ABSTRACT: The spigot end (2) and the socket end (1) of the concrete pipe (3) each comprise a prefabricated part consisting of a concrete/polymer composite or plastic. It is possible to arrange an integrated seal (5) in the prefabricated socket end part (1), but other sealing systems may also be provided or prefabricated. In order to produce the concrete pipe, the end parts are integrated into the existing pipe-fabrication process and, after solidification of the concrete, they are placed in a centrifugal-casting bank and first of all provided with an adhesion promoter which absorbs residual water and are then lined with a concrete/polymer composite. Such lined pipes with prefabricated end parts are highly corrosion-resistant and, as a result of the smooth surface of the end parts, can be easily laid one inside the other. INVENTORS: Brink, Heinz Dieter (CH) Lutz, Josef (DE) APPLICATION NUMBER: EP19920810127 PUBLICATION DATE: 08/25/1993 FILING DATE: 02/21/1992 ASSIGNEE: Brink, Heinz Dieter (CH) Lutz, Josef (DE) INTERNATIONAL CLASSES: F16L58/18; F16L58/00; (IPC1-7): F16L58/18 EUROPEAN CLASSES: F16L58/18D DOMESTIC PATENT REFERENCES: EP0471319 Concrete pipe. FOREIGN REFERENCES: DE2702884A1 DE2804814A1 FR1436856A CLAIMS: 1. Betonrohr mit einem Spitz- und Muffenende, dadurch gekennzeichnet, dass das Spitzende (2) und das Muffenende (1) aus einem vorgefertigten Teil aus Polymerbeton oder Kunststoff, vorzugsweise faserverst·arkten Kunststoff, bestehen. 2. Betonrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Rohrmitte weisende Aussenkante der Endteile (1, 2) einen umlaufenden Absatz (6) aufweist, um eine Verzahnung, bzw. Abdichtung mit der Beschichtung (4, 9) des Betonrohres (3) zu erzielen. 3. Betonrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Muffenendteil (1) eine integrierte Dichtung (5) enth·alt. 4. Betonrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Muffenendteil (1) eine Aussparung (10) f·ur eine Dichtung oder das Spitzendteil (2) einen Absatz (11) f·ur eine Keildichtung aufweist. 5. Betonrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Muffenendteil (1) eine Dichtung (12) integriert ist und das Spitzendteil (2) eine entsprechende Aussparung (13) aufweist. 6. Betonrohr nach einem der Anspr·uche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zus·atzliches Dichtungssystem (11, 14) vorgesehen ist. 7. Betonrohr nach einem der Anspr·uche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Auskleidung (4, 9) aus Polymerbeton oder Kunststoff aufweist. 8. Betonrohr nach einem der Anspr·uche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfl·ache der Endteile (1, 2) aus Polymerbeton einen h·oheren Anteil Kunstharze aufweist und glatt und porenfrei ist. 9. Verfahren zur Herstellung eines Betonrohres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den beiden Endteilen (1, 2) versehene Betonrohr (3) auf einer Schleuderbank gereinigt wird und anschliessend ein Haftvermittler aufgespritzt wird und dann die Beschichtung mit Polymerbeton oder Kunststoff erfolgt. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einbringen des Haftvermittlers eine besonders alkalibest·andige Sperrschicht auf der Basis unges·attigter Polyesterharze aufgebracht wird, auf die ein schrumpfarmer Polymerbeton aufgebracht wird, auf den eine elastische und chemikalienbest·andige Deckschicht auf der Basis unges·attigter Polyesterharze aufgebracht wird. DESCRIPTION: Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Betonrohr mit einem Spitz- und Muffenende, insbesondere auf ein Betonrohr mit Verbundauskleidung. Betonrohre mit Verbundauskleidungen sowohl aus Thermoplasten als auch aus Duroplasten und Duroplastbeton sind seit langem bekannt und werden zunehmend eingesetzt beziehungsweise zum Ersatz bestehender Rohre verwendet, da die Abw·asser immer mehr aggressive Stoffe enthalten. W·ahrend die Auskleidung von zylindrischen Betonrohren mit Polymerbeton oder Kunststoff bereits vielfach verwendet wird, ist die Ausgestaltung der Ueberg·ange zwischen der zylindrischen Auskleidung und den Muffen- und Spitzenden einerseits und die Ausgestaltung der Muffen- und Spitzenden andererseits selber noch unbefriedigend. Es ist davon ausgehend Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Betonrohr mit Muffen- und Spitzende anzugeben, dessen Herstellung einfach und kosteng·unstig ist und das Verlegen beg·unstigt sowie eine Vielfalt von Abdichtungsm·oglichkeiten bietet. Ein Betonrohr das diese Aufgabe l·ost, ist in den Anspr·uchen definiert. Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung von Ausf·uhrungsbeispielen n·aher erl·autert. Fig. 1 zeigt in perspektivischer Sicht ein erfindungsgem·asses Muffenendteil, Fig. 2 zeigt in perspektivischer Sicht ein erfindungsgem·asses Spitzendenteil, Fig. 3 zeigt im Schnitt ein erstes Ausf·uhrungsbeispiel eines Rohres mit den beiden Endteilen, Fig. 4 zeigt eine Ausf·uhrungsvariante zu Figur 3 und Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausf·uhrungsbeispiel eines Rohres mit den beiden Endteilen. In Figur 1 erkennt man eine H·alfte eines Muffenendes 1 und in Figur 2 die H·alfte des Spitzendes 2. Die beiden Teile werden in vorliegendem Ausf·uhrungsbeispiel aus Polymerbeton gefertigt, wobei es vorteilhaft ist, wenn an der Oberfl·ache mehr Polymerharz vorhanden ist, um eine m·oglichst glatte und porenfreie Oberfl·ache zu erzielen. Diese kann einerseits dadurch das Betonrohr noch besser vor Eindringen von aggressivem Abwasser sch·utzen und andererseits erleichtert sie insbesondere das Verlegen bzw. das Ineinanderf·ugen der Rohre. Dadurch, dass die Verbindungsst·ucke der Rohre vorgefertigt werden, k·onnen diese mit sehr hohen Massgenauigkeit angefertigt werden, was das Verlegen und Abdichten der fertigen Rohre erleichtert. Die Vorfertigung der Verbindungsst·ucke erlaubt es aber auch, verschiedene Dichtungssysteme vorzusehen, die dem vorgesehenen Verwendungszweck und evtl. Anpassung an bestehende Systeme erm·oglichen. Anstatt Polymerbeton kann f·ur die Herstellung der Verbindungsteile auch Kunststoff, insbesondere faserverst·arkter Kunststoff verwendet werden. In Figur 3 erkennt man die beiden Enden eines Rohres, wobei links das Muffenende und rechts das Spitzende eingezeichnet ist, was auch bei den Figuren 4 und 5 der Fall ist. Man erkennt das Muffen- oder Spitzendenteil 1 und 2, in denen das Betonrohr 3 eingegossen ist. Das Rohr ist in vorbekannter Weise mit einer Polymerbeton- oder Kunststoffschicht 4 ausgekleidet. In diesem Ausf·uhrungsbeispiel ist die Dichtung 5 im Muffenende integriert vorgefertigt worden. Aus Figur 3 geht ferner hervor, dass die vorgefertigten Verbindungsteile mit dem Betonrohr, beziehungsweise Rohrauskleidung verzahnt werden k·onnen indem, wie in den Figuren 3, 4 und 5 eingezeichnet, die gegen die Rohrmitte weisenden Kanten der Verbindungsst·ucke je einen umlaufenden Absatz 6 aufweisen, in den Polymerbeton oder eine dauerelastische Masse vergossen wird, um die Verzahnung herzustellen. In Figur 4 ist eine Variante zum Dichtsystem angegeben, indem entweder im Muffenendteil eine umlaufende Aussparung 10 vorgefertigt ist, in die eine geeignete Dichtung gelegt werden kann; oder es ist am Spitzende ein Absatz 11 vorgesehen, um eine Keildichtung darauf aufziehen zu k·onnen. In Figur 4 ist ferner angedeutet, dass die Rohrauskleidung 9 aus Kunststoff, beispielsweise PVC oder Polyaethylen bestehen kann, wobei der umlaufende Absatz 6 dauerelastisch abgedichtet wird. In Figur 5 ist ein Rohrende mit einem weiteren Dichtsystem angedeutet, indem eine Dichtung 12 im Muffenende integriert vorgefertigt ist und das Spitzende eine entsprechende umlaufende Ausnehmung 13 aufweist. Zus·atzlich kann, wie in Figur 5 am Spitzende angedeutet, ein Dichtsystem vorgesehen werden, wozu eine umlaufende Aussparung 14 am Spitzende angeordnet ist. Wahlweise kann auch. Wie in Fig. 4 gezeigt, ein Absatz 11 vorgesehen werden, um eine Keildichtung aufzuziehen. Die Verbindungsst·ucke gem·ass Erfindung k·onnen problemlos in die Fertigung des Rohres integriert werden. Die mit den Endteilen 1 und 2 versehenen Betonrohre werden nach der Aush·artung des Betons aus einer Warteposition zur Schleuderbank bef·ordert, wobei zun·achst die Umfangsgeschwindigkeit im Rohr etwa 50 m pro Minute betr·agt. Das Rohr wird mittels einer in das Rohr einfahrende, rotierende Drahtb·urste gereinigt und der Staub mit Heissluft ausgeblasen und am Muffenende abgesaugt. Danach wird die Umfangsgeschwindigkeit auf 100 bis 150 m pro Minute erh·oht und das Rohr wird mittels einer darein einfahrenden Spritzpistole mit einem restfeuchteabsorbierenden Haftvermittler versehen, der innerhalb kurzer Zeit aush·artet. Nach Erh·ohung der Umfangsgeschwindigkeit wird das Rohr mit Polymerbeton beschichtet, wobei eine Wandst·arke von 6 bis 8 mm bevorzugt wird. Nach Reduzierungder Umfangsgeschwindigkeit wird das beschictete Rohr zum Gelieren und H·arten weiter mit minimaler Drehzahl gedreht, bis es soweit ausgeh·artet ist, dass es zur Endkontrolle gelangen kann. Die so erreichte gute Haftung zwischen Polymerbeton und Beton und selbstverst·andlich auch zwischen den Endteilen aus Polymerbeton und dem aufgebrachten Polymerbeton sowie die Verzahnungsnuten gew·ahrleisten einen l·uckenlosen und dichten Verbund der Verbindungsteile mit dem beschichteten Betonrohr. Um Rohre mit besonders guten Eigenschaften zu erhalten, das heisst mit einem spannungsfreien und korrosionsbest·andigen Polymerbeton, wird nach folgendem Verfahren ausgekleidet: Einbringen eines Haftvermittlers zur Restwasserbindung, Konservierung und Stabilisierung der zu beschichtenden Betonoberfl·ache, Einbringen einer besonders alkalibest·andigen Sperrschicht auf der Basis unges·attigter Polyesterharze zur Verhinderung einer eventuellen Verseifung in den Randzonen zwischen Beton- und Polymerbeton, Einbringen eines schrumpfarmen Polyesterbetons, Einbringen einer elastischen und chemikalienbest·andigen Deckschicht auf der Basis unges·attigter Polyesterharze. Die angegebenen Beispiele k·onnen dahingehend variiert werden, dass anstatt Polymerbeton ein Kunststoff, insbesondere faserverst·arkter Kunststoff verwendet werden kann. Derartig hergestellte Rohre weisen nicht nur eine hohe Best·andigkeit gegen·uber agressiven Abw·assern auf sondern lassen sich auch sehr leicht verlegen, da die Endteile mit besonders glatten Oberfl·achen gut ineinander greifen. Ausserdem k·onnen die Verbindungsteile aus Polymerbeton oder Kunststoff die teilweise verwendeten Stahlschalungen ersetzen und erm·oglichen einen problemlosen Wechsel des Dichtungssystems w·ahrend der Rohrproduktion.