TITLE: Retaining pin for a longitudinally guided moving rod. European Patent Application EP0239869 A1 ABSTRACT: In the case of this pin, which consists of a shank part and an engaging part attached to one of its ends, the pin in turn being arranged so as to be longitudinally displaceable in a bore leading into the guide bore and, with its engaging part, engaging in a recess of the rod under the action of a spring acting on its shank part, cost-effective production from few individual parts with a simultaneous reduction in the friction forces in interaction with the rod is achieved owing to the fact that the shank part (5) is essentially of cylindrical design and is made of a polymer material which can be cast or injected, and the engaging part is formed by a metallic ball (6) which is held in a positive-locking manner in a corresponding recess (11) at one end of the shank part (5). INVENTORS: Steinberger, Wolfgang Dipl-ing Zettner, Herbert Christmayr, Robert Dipl-ing Gulden, Heidi APPLICATION NUMBER: EP19870103905 PUBLICATION DATE: 10/07/1987 FILING DATE: 03/17/1987 ASSIGNEE: SCHAEFFLER WAELZLAGER KG (DE) INTERNATIONAL CLASSES: G05G5/03; G05G1/00; G05G5/06; F16H63/38; (IPC1-7): G05G5/06 EUROPEAN CLASSES: G05G5/06R FOREIGN REFERENCES: DE1815534A1 WO/1986/000967A1 GEAR SHIFTING DEVICE GB2079387A FR612492A CLAIMS: 1. Bolzen zum Arretieren einer in einer F·uhrungsbohrung l·angsverschieblichen Stange, der aus einem Schaftteil und einem an dessen einem Ende angebrachten Eingriffsteil besteht, wobei der Bolzen seinerseits in einer in die F·uhrungsbohrung m·undenden Bohrung l·angsverschieblich angeordnet ist und unter der Wirkung einer an seinem Schaftteil angreifenden Feder mit seinem Eingriffsteil in eine Aussparung der Stange eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil (5) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, aus einem giess- oder spritzbaren polymeren Werkstoff besteht und das Eingriffsteil durch eine metallische Kugel (6) gebildet ist, die in einer entsprechenden Ausnehmung (11) an dem einen Ende des Schaftteils (5) formschl·ussig gehaltert ist. 2. Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (6) in die Ausnehmung (11) eingeschnappt ist. 3. Bolzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) durch eine halbkugelige Vertiefung gebildet ist, deren Radius dem der Kugel (6) entspricht und die an zwei einander diametral gegen·uberliegenden Stellen von mit dem Schaftteil (5) einst·uckigen federnden Lappen (12) ·uberragt ist, welche die Kugel (6) hintergreifen. 4. Bolzen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfl·achen (13) zwischen den Lappen (12) und der Kugel (6) entsprechend deren Radius hohlkugelig ausgebildet sind. 5. Bolzen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfl·achen (13) in schr·ag zum Aussendurchmesser des Schaftteils (5) hin verlaufende Fl·achen (14) ·ubergehen. 6. Bolzen nach einem der Anspr·uche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kugel (6) abgewandte Stirnfl·ache des Schaftteils (5) eine radial verlaufende Nut (15) aufweist, die sich im wesentlichen parallel zu den Lappen (12) erstreckt. 7. Bolzen nach einem der Anspr·uche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ·aussere Mantelfl·ache des Schaftteils (5) wenigstens eine sich ·uber deren gesamte L·ange erstreckende Nut (16) aufweist. 8. Bolzen nach einem der Anspr·uche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Kugel (6) abgewandten Ende des Schaftteils (5) eine Sackbohrung (17) aufweist, in der die als Schraubendruckfeder (8) ausgebildete Feder aufgenommen und gef·uhrt ist. 9. Bolzen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Boden der Sackbohrung (17) ausgehende Rippen (18) an deren Bohrungswandung vorgesehen sind, die sich ·uber einen Teil der L·ange der Sackbohrung (17) erstrecken und deren Stirnfl·achen die Auflage f·ur die Schraubendruckfeder (8) bilden. 10. Bolzen nach einem der Anspr·uche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil (5) an wenigstens einem seiner Enden eine Verj·ungung (19) aufweist. 11. Bolzen nach einem der Anspr·uche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich ausgehend von dem der Kugel (6) abgewandten Ende des Schaftteils (5) eine Durchgangsbohrung (20) zu der Ausnehmung (11) erstreckt, welche Schmiernuten (21) aufweist, die mit der Durchgangsbohrung (20) in Verbindung stehen. 12. Bolzen nach einem der Anspr·uche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) Vertiefungen (22) zur Aufnahme von Schmiermittel aufweist. DESCRIPTION: Bolzen zum Arretieren einer in einer F·uhrungsbohrung l·angsverschieblichen Stange Die Neuerung betrifft einen Bolzen zum Arretieren einer in einer F·uhrungsbohrung l·angsverschieblichen Stange, der aus einem Schaftteil und einem an dessen einem Ende angebrachten Eingriffsteil besteht, wobei der Bolzen seinerseits in einer in die F·uhrungsbohrung m·undenden Bohrung l·angsverschieblich angeordnet ist und unter der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder mit seinem Eingriffsteil in eine Aussparung der Stange eingreift. Derartige Bolzen, die z. B. zur Arretierung von Schaltstangen in Gangwechselgetrieben von Kraftfahrzeugen dienen, sind bereits bekannt. Im Falle einer bekannten Ausf·uhrung besteht das Schaftteil aus einem an seinem einen Ende gegabelten Metallteil, wobei das Eingriffsteil durch eine Rolle gebildet ist, die mittels eines Stiftes zwischen den Armen des gegabelten Endes des Schaftteils drehbar gelagert ist. An seinem anderen Ende wird das Schaftteil durch eine Druckfeder beaufschlagt, unter deren Wirkung die Rolle in eine entsprechende Ausnehmung der Stange eingreift. Dieser an sich zufriedenstellend funktionierende Bolzen hat, unter anderem infolge seiner relativ vielen Einzelteile, den Nachteil hoher Fertigungskosten. Es ist auch bereits ein Bolzen bekannt, der aus einem metallischen Schaftteil besteht und dessen Eingriffsteil durch eine an seinem einen Ende angebrachte ballige Fl·ache gebildet ist. Da der Bolzen somit einst·uckig ausgebildet ist, kann er sehr kosteng·unstig hergestellt werden, jedoch weist er funktionelle Nachteile auf, da zwischen der Stange und dem Eingriffsteil infolge der dort auftretenden Gleitreibung erhebliche Reibungskr·afte wirksam werden. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bolzen der eingangs genannten Art anzugeben, der aus wenigen Einzelteilen besteht, kosteng·unstig herstellbar ist und im Zusammenwirken mit der Stange nur geringe Reibungskr·afte verursacht. Gem·ass der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gel·ost, dass das Schaftteil im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, aus einem giess- oder spritzbaren polymeren Werkstoff besteht und das Eingriffsteil durch eine metallische Kugel gebildet ist, die in einer entsprechenden Ausnehmung an dem einen Ende des Schafteils formschl·ussig gehaltert ist. Der Bolzen besteht somit aus nur zwei ·ausserst kosteng·unstig herstellbaren Bauteilen. Da zwischen der Kugel und der Stange rollende Reibung vorliegt und zwischen der Kugel und der Ausnehmung des Schaftteils aufgrund der Werkstoffpaarung Metall/Kunststoff eine nur geringe gleitende Reibung, die durch die Anwesenheit eines Schmiermittels nochmals weiter gesenkt werden kann, setzt der Bolzen einer Verschiebung der Stange nur einen geringen Reibungswiderstand entgegen. Eine Ausf·uhrungsform der Neuerung sieht vor, dass die Kugel in die Ausnehmung eingeschnappt ist, wodurch der Bolzen eine leicht handhabbare selbsthaltende Baugruppe bildet. Um das Einschnappen der Kugel zu erleichtern, sieht eine Variante der Neuerung vor, dass die Ausnehmung durch eine halbkugelige Vertiefung gebildet ist, deren Radius dem der Kugel entspricht und die an zwei einander diametral gegen·uberliegenden Stellen von mit dem Schaftteil einst·uckigen federnden Lappen ·uberragt ist, welche die Kugel hintergreifen. Dabei ist es von Vorteil, die Kontaktfl·ache zwischen den Lappen und der Kugel entsprechend deren Radius hohlkugelig auszubilden. Um das Einschnappen der Kugel weiter zu erleichtern, sieht eine Ausf·uhrung der Neuerung vor, dass die Kontaktfl·achen in schr·ag zum Aussendurchmesser des Schaftteils hin verlaufende Fl·achen ·ubergehen. Um dann, wenn der Bolzen in Richtung auf die Stange in die ihn aufnehmende Bohrung eingef·uhrt wird, bei der Montage sicherstellen zu k·onnen, dass sich die Lappen in wesentlichen parallel zur L·angsachse der Stange erstrecken, weist die von der Kugel abgewandte Stirnfl·ache des Schaftteils eine radial verlaufende Nut auf, die sich im wesentlichen parallel zu den Lappen erstreckt. Es ist so m·oglich, die Lage des Bolzens zur Stange zu kontrollieren und mit einem in die Nut eingreifenden Werkzeug, falls n·otig, zu korrigieren. Nach einer Variante der Neuerung weist die ·aussere Mantelfl·ache des Schaftteils wenigstens eine sich ·uber deren gesamte L·ange erstreckende Nut auf, die in F·allen, in denen die den Bolzen aufnehmende Bohrung an ihrem von der Stange entfernten Ende durch einen Stopfen oder dergleichen verschlossen ist, den Durchtritt von Luft aus dem hinter dem Bolzen befindlichen Raum in Richtung auf die Stange gestattet. Es wird so vermieden, dass beim Verschieben der Stange dem Ausrasten des Bolzens aus der Aussparung ein unzul·assig hoher Widerstand entgegenwirkt. Um Bauraum in axialer Richtung des Bolzens einsparen zu k·onnen, sieht eine Ausf·uhrungsform der Neuerung vor, dass das von der Kugel abgewandte Ende des Schaftteils eine Sackbohrung aufweist, in der die als Schraubendruckfeder ausgebildete Feder aufgenommen und gef·uhrt ist. Die von dem Bolzen samt Feder beanspruchte Baul·ange entspricht dann im wesentlichen der L·ange des Bolzens zuz·uglich des ben·otigten Federweges. In F·allen, in denen die Feder erheblich k·urzer als der Bolzen ist, sieht eine Variante der Neuerung vor, dass von dem Boden der Sackbohrung ausgehende Rippen an deren Bohrungswandung vorgesehen sind, die sich ·uber einen Teil der L·ange der Sackbohrung erstrecken und deren Stirnfl·achen die Auflage f·ur die Schraubendruckfeder bilden. Durch diese Massnahme werden im Hinblick auf die Herstellung des Schaftteils im Giess- oder Spritzverfahren sch·adliche Materialanh·aufungen vermieden. Nach einer Ausf·uhrung der Neuerung ist vorgesehen, dass das Schaftteil an wenigstens einem seiner Enden eine Verj·ungung aufweist. Es wird so dem Abtrag von Schmiermittel von der Wandung der den Bolzen aufnehmenden Bohrung entgegengewirkt. Ausserdem kann nach einer Variante der Neuerung vorgesehen sein, dass sich ausgehend von dem der Kugel abgewandten Ende des Schaftteils eine Durchgangsbohrung zu der Ausnehmung erstreckt, welche Schmiernuten aufweist, die mit der Durchgangsbohrung in Verbindung stehen, wodurch hinter dem Bolzen vorhandenes Schmiermittel zu der Ausnehmung gelangen und dort die Reibung zwischen der Kugel und der Ausnehmung verrigern kann. Schliesslich ist nach einer letzten Ausf·uhrung der Neuerung vorgesehen, dass die Ausnehmung Vertiefungen zur Aufnahme von Schmiermittel aufweist. Auch diese Massnahme dient der Verminderung der Reibung zwischen der Kugel und der Ausnehmung. Ein Ausf·uhrungsbeispiel der Neuerung ist in den beigef·ugten Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen L·angsschnitt durch eine gem·ass der Neuerung ausgebildeten, in ein Geh·ause eingebauten Bolzen, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Bolzen entsprechend der Linie II-II in Fig. 3, Fig. 3 einen L·angsschnitt durch den Bolzen entsprechend der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 einen Querschnitt durch den Bolzen ohne Kugel entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 3. In Figur 1 ist ein Bolzen 1 zum Arretieren einer in einer F·uhrungsbohrung 2 eines Geh·auses 3 l·angsverschieblichen Stange 4 dargestellt, der aus einem Schaftteil 5 und einem an dessen einem Ende angebrachten Eingriffsteil 6 besteht, wobei der Bolzen 1 seinerseits in einer in die F·uhrungsbohrung 2 m·undenden Bohrung 7 l·angsverschieblich angeordnet ist und unter der Wirkung einer an dem Schaftteil 5 angreifenden Feder 8, die sich an einer die Bohrung 7 verschliessenden Verschlussschraube 9 abst·utzt, mit seinem Eingriffsteil 6 in eine Aussparung 10 der Stange 4 eingreift. Wird die Stange 4 axial in der F·uhrungsbohrung 2 ausgehend von der dargestellten arretierten Position verschoben, wird der Bolzen 1 gegen die Wirkung der Feder 8 in die Bohrung 7 geschoben, wobei das Eingriffsteil 6 mit der Aussparung 10 ausser Eingriff kommt. Wie aus den Figuren 1 bis 3 ersichtlich ist, ist das Schaftteil 5 im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und besteht aus einem giess- oder spritzbaren polymeren Werkstoff. An seinem von der Feder 8 entfernten Ende weist das Schaftteil 5 eine Ausnehmung 11 auf, in der das als metallische Kugel ausgebildete Eingriffsteil 6 formschl·ussig gehaltert ist. Die Ausnehmung 11 ist durch eine halbkugelige Vertiefung gebildet, deren Radius dem der Kugel 6 entspricht und die von zwei einander diametral gegen·uberliegenden Lappen 12 ·uberragt ist, welche die Kugel 6 hintergreifen. Dabei sind die Kontaktfl·achen 13 zwischen den Lappen 12 und der Kugel 6 entsprechend deren Radius hohlkugelig ausgef·uhrt, wobei die Kontaktfl·achen 13 in schr·ag zum Aussendurchmesser des Schaftteils 5 hin verlaufende Fl·achen 14 ·ubergehen. An seiner von der Kugel 6 abgewandten Stirnfl·ache weist das Schaftteil 5 eine radial verlaufende Nut 15 auf. Ausserdem ist die ·aussere Mantelfl·ache des Schaftteils 5 mit sich ·uber deren gesamte L·ange erstreckende Nuten 16 versehen. Das von der Kugel 6 abgewandte Ende des Schaftteils 5 weist eine Sackbohrung 17 auf, in der die als Schraubendruckfeder ausgebildete Feder 8 aufgenommen und gef·uhrt ist, die auf den Stirnfl·achen von Rippen 18 aufliegt, die von dem Boden der Sackbohrung 17 ausgehend an deren Bohrungswandug vorgesehen sind. An seinem der Kugel 6 benachbarten Ende weist das Schaftteil 5 eine Verj·ungung 19 auf, durch die der Abtrag von Schmiermittel von der Wandung der Bohrung 7 vermieden wird. Wenn das Schaftteil 5 anders als in Figur 1 dargestellt mit seiner gesamten L·ange in der Bohrung 7 gef·uhrt ist, ist es zweckm·assig aus dem genannten Grund auch an seinem anderen Ende eine Verj·ungung vorzusehen. Wie schliesslich aus Figur 4 in Verbindung mit Figur 3 ersichtlich ist, erstreckt sich ausgehend von dem Boden der Sackbohrung 17 eine Durchgangsbohrung 20 zu der Ausnehmung 11. Letztere weist Schmiernuten 21 auf, die mit der Durchgangsbohrung 20 in Verbindung stehen. Ausserdem weist die Ausnehmung 11 Vertiefungen 22 zur Aufnahme von Schmiermittel auf. Die beschriebene Ausbildung des Bolzens 1 ist insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung des Schaftteils 5 nur beispielhaft zu verstehen und kann dem jeweiligen Anwendungsfall entsprechend im Rahmen der Neuerung andersartig sein.