TITLE: Solutions of copolymers of the type of tetrafluorethylen and ethylene. European Patent Application EP0324135 A2 ABSTRACT: Abstract not available for EP0324135 Abstract of corresponding document: US4933388 Solutions of copolymers of the tetrafluoroethylene/ethylene type Copolymer solutions comprising tetrafluoroethylene, ethylene and, as appropriate, further alpha -olefinic monomers in low-molecular-weight polymers of chlorotrifluoroethylene are described. They can be used for coatings, impregnations, cast films and for the production of fibers and filaments by gel spinning. INVENTORS: Blickle, Dr. Peter Gundert, Dr. Friedhelm Hintzer, Dr. Klaus Lohr, Dr. Gernot Schwertfeger, Dr. Werner APPLICATION NUMBER: EP19880121269 PUBLICATION DATE: 07/19/1989 FILING DATE: 12/20/1988 ASSIGNEE: HOECHST AG (DE) INTERNATIONAL CLASSES: C08L27/12; C08F10/00; C08F210/02; C08F214/26; C08J3/09; C08L23/08; C09D123/08; D01F6/12; D01F6/30; D01F6/32; C08L23/28; C08L27/18; (IPC1-7): C08J3/02; C08L23/08; C08L27/18; D01F6/30; D01F6/32 EUROPEAN CLASSES: D01F6/32; C08J3/09B2; C08L27/12+B2; C08L27/12+B2A; D01F6/30 FOREIGN REFERENCES: GB856374A 3352811Polytetrafluoroethylene dispersions 4266036Recovery of polymeric cation exchange materials for reuse by converting by reaction to the precursor form CLAIMS: 1. L·osungen von Copolymeren, bestehend aus a) h·ochstens 60 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Tetrafluorethylens, b) 60 bis 40 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Ethylens und c) 0 bis 15 Mol-% an copolymerisierten Einheiten mindestens eines weiteren alpha -olefinischen Monomeren, in hochsiedenden L·osungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass sie als L·osungsmittel niedrigmolekulare Polymere des Chlortrifluorethylens von ·ol- oder wachsartiger Konsistenz mit einem Siedepunkt von 150 bis 350 DEG C und einem Schmelzpunkt von 2. L·osungen von Copolymeren gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als L·osungsmittel niedrigmolekulare Polymere des Chlortrifluorethylens von ·olartiger Konsistenz mit einem Siedepunkt von 210 bis 300 DEG C enthalten. 3. Verwendung der L·osungen gem·ass Anspruch 1 und 2 zur Herstellung von Fasern und F·aden nach dem Gel-Spinnprozess. DESCRIPTION: L·osungen von Copolymeren des Typs Tetrafluorethylen/Ethylen Die Erfindung betrifft L·osungen von Copolymeren, bestehend aus a) h·ochstens 60 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Tetrafluorethylens (TFE), b) 60 bis 40 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Ethylens (E) und c) 0 bis 15 Mol-% an copolymerisierten Einheiten mindestens eines weiteren alpha -olefinischen Monomeren. Solche Copolymere werden im folgenden als Copolymere des Typs TFE/E bezeichnet. Im Gegensatz zum Polytetrafluorethylen k·onnen Copolymere dieses Typs aus der Schmelze zu Formk·orpern verarbeitet werden. Diese Copolymeren teilen jedoch mit dem Polytetrafluorethylen die Resistenz gegen Chemikalien und L·osungsmittel. Es ist daher kein L·osungsmittel bekannt, das Copolymere vom Typ TFE/E unterhalb von 200 DEG C in nennenswertem Umfang zu l·osen vermag. Aber auch f·ur den Bereich von 200 DEG C aufw·arts ist die Zahl der verf·ugbaren L·osungsmittel sehr gering. Sie beschr·ankt sich auf hochsiedende Ester von Carbons·auren und Dicarbons·auren und auf hochsiedende cyclische und aromatische Ketone. Solche L·osungen sind bekannt aus den US-Patentschriften 2 412 960, 2 448 952 und 2 484 483. Die genannten L·osungsmittel weisen zumindest einen der folgenden Nachteile auf: - sie zersetzen sich bei der f·ur den L·osungsvorgang erforderlichen hohen Temperatur von > 200 DEG C; - ihre Zersetzungsprodukte f·uhren zu Verf·arbungen beim Erhitzen zwecks Entfernung des L·osungsmittels aus dem Copolymeren; - diese Zersetzungsprodukte sind aus den L·osungen nur schwer oder ·uberhaupt nicht entfernbar und verschlechtern so die Eigenschaften von Erzeugnissen, die aus diesen L·osungen hergestellt werden; - sie l·osen bestimmte Copolymere des Typs TFE/E sehr schlecht oder ·uberhaupt nicht. Aus der PCT-Offenlegungsschrift 81/01158 ist ferner bekannt, dass man perfluorierte Copolymere mit Ionenaustauscher-Gruppen (Sulfonyl- oder Carboxylgruppen) unter anderem in niedermolekularen Oligomeren oder Telomeren des Chlortrifluorethylens zwecks Wiederaufarbeitung aufl·osen kann. Solche Copolymere mit funktionellen Gruppen sind dem Fachmann als gut l·oslich in vielerlei L·osungsmitteln bekannt; dies erlaubt keine R·uckschl·usse auf ausgesprochen schwer l·osliche Copolymere, wie diejenigen vom Typ TFE/E. Zur Vermeidung der obengenannten Nachteile stellt die vorliegende Erfindung L·osungen der eingangs genannten Copolymeren zur Verf·ugung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie als L·osungsmittel niedrigmolekulare Polymere des Chlortrifluorethylens von ·ol- oder wachsartiger Konsistenz mit einem Siedepunkt von 150 bis 350 DEG C und einem Schmelzpunkt von Vorzugsweise werden als L·osungsmittel eingesetzt niedrigmolekulare Polymere des Chlortrifluorethylens von ·olartiger Konsistenz mit einem Siedepunkt von 210 bis 300 DEG C. Diese als L·osungsmittel eingesetzten niedrigmolekularen Polymere sind Oligomere oder Telomere des Polychlortrifluorethylens. Sie besitzen die Konsistenz von ·Olen mit relativ hohen Siedepunkten von 150 bis 350 DEG C, vorzugsweise von 210 bis 300 DEG C (jeweils bei normalem Druck), oder von niedrigschmelzenden Wachsen mit einem Schmelzpunkt von Der Kettenaufbau zu niedrigmolekularen Polymeren kann erfolgen durch Telomerisation des Chlortrifluorethylens in Gegenwart von Telogenen, wie zum Beispiel Chloroform, Chlorfluoralkane, Chlorfluoralkaniodide, Chlorfluoralkanbromide und ·ahnliche, wie beispielsweise beschrieben in der GB-PS 927 403 oder in den US-Patentschriften 2 694 701, 2 700 661, 2 875 253 und 2 922 824. Schliesslich gelingt es auch, solche Oligomere herzustellen durch Polymerisation von Chlortrifluorethylen unter bestimmten kontrollierten Bedingungen, beispielsweise in Gegenwart bestimmter Peroxide. Solche Verfahren sind unter anderem bekannt aus der US-PS 2 705 706 und der GB-PS 796 326. Fluorchlorcarbon·ole sind auch als Handelsprodukte bekannt unter dem Handelsnamen " TM Halocarbon Oils" der Firma Halocarbon Products Corp., Hackensack, New Jersey, USA und unter dem Handelsnamen " TM Fluorolube" der Firma Hooker Chemical Corp., Niagara Falls, USA. Die Herstellung der L·osungen erfolgt in ·ublicher und bekannter Weise durch Aufl·osen des Copolymeren bei erh·ohten Temperaturen von >/= 150 DEG C bis zum Siedepunkt des L·osungsmittels, vorzugsweise bei Temperaturen von 100 bis 10 DEG C unterhalb des Siedepunktes des jeweiligen L·osungsmittels. Gegebenenfalls kann leicht erh·ohter Druck angewendet werden, beispielsweise um zu hohe L·osungsmittelverluste nahe dem Siedepunkt zu vermeiden. Vorzugsweise erfolgt das Aufl·osen aber bei Normaldruck. Soweit Festk·orper mit bei Raumtemperatur wachsartiger Konsistenz als L·osungsmittel dienen, ist es zweckm·assig, diese vor dem Aufl·osen des Copolymeren durch Erw·armen in den fl·ussigen Zustand zu ·uberf·uhren. Das Aufl·osen erfolgt zweckm·assigerweise unter mechanischer Durchmischung, wie R·uhren, Sch·utteln und dergleichen, wobei das Copolymere in m·oglichst feinverteilter oder feinzerkleinerter Form vorliegen soll. Die Konzentration der erhaltenen L·osungen reicht (von 0,05) bis zu 30 Gew.-% des Copolymeren. Bei feiner Verteilung geht der L·osevorgang rasch vonstatten. Es ist auch m·oglich, gr·obere Verteilungsformen zu l·osen, beispielsweise Schmelzgranulat, jedoch wird hier der L·osevorgang l·anger dauern. Beim Abk·uhlen auf Raumtemperatur wird die niedrigviskose L·osung zu einem hochviskosen, nicht mehr fliessf·ahigen Gel; in Falle von bei Raumtemperatur wachsartigen Chlortrifluorethylen-Polymeren tritt eine Verfestigung ein. Dieser Vorgang der Gelierung beziehungsweise Verfestigung ist vollst·andig reversibel. Die als L·osungsmittel eingesetzten niedrigmolekularen Chlortrifluorethylen-Polymeren k·onnen durch Verdampfen, in zweckm·assiger Weise unter vermindertem Druck, oder durch Extrahieren mit organischen L·osungsmitteln, wie beispielsweise niedrigsiedenden Alkanen oder Chlorfluorkohlenstoffen oder -kohlenwasserstoffen aus dem geformten Erzeugnis entfernt werden. Unter den gem·ass der Erfindung gel·osten Copolymeren des Typs TFE/E sind solche zu verstehen, die a) h·ochstens 60 (und mindestens 30) Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Tetrafluorethylens und b) 60 bis 40 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Ethylens sowie c) zus·atzlich 0 bis 15 Mol-%, vorzugsweise bis zu 8 Mol-%, mindestens eines weiteren alpha -olefinischen Comonomeren, enthalten, wobei die untere Grenze des Gehaltes eines solchen oder solcher weiterer Monomerer bei 0,05, vorzugsweise bei 0,5 Mol-%, liegt, wenn eines oder mehrere solcher weiterer Monomerer gegebenenfalls anwesend sind, das heisst Ter- und Quaterpolymere oder Copolymere noch h·oherer Ordnung vorliegen. Die Terpolymeren k·onnen neben Ethylen und Tetrafluorethylen folgende alpha -olefinischen Monomeren in den genannten Anteilen enthalten: c1) perfluorierte Olefine der Formel CF2=CF-Rf1, worin Rf1 ein Perfluoralkylrest mit 1 bis 10, vorzugsweise mit 1 bis 5 C-Atomen ist, bevorzugt ist vor allem Hexafluorpropylen (HFP); c2) perfluorierte Vinylether der Formel CF2=CF-O-Rf2, worin RF2 ein Perfluoralkylrest mit 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen ist. Zu nennen sind der Perfluorethyl-, Perfluor-n-butyl- und insbesondere der Perfluor-n-propyl-Rest (PPVE); c3) perfluorierte Vinylether der Formel EMI6.1 worin n = 1 bis 4, vorzugsweise 1 oder 2 ist; c4) perfluorierte Vinylether der Formel EMI6.2 worin n = 0 bis 1, vorzugsweise 0 ist; c5) Perfluor-2-methylen-4-methyl-1,3-dioxolan; c6) perfluorierte Vinylether der allgemeinen Formel CF2=CF-O-(CF2)n-COX1, worin X1 f·ur OH, OR1 oder NR2R3 steht, und wobei R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen ist und R2 und R3 jeweils f·ur ein Wasserstoffatom oder f·ur R1 stehen und n eine Zahl von 1 bis 10 bedeutet; c7) fluorierte Vinylether der Formel EMI6.3 worin X2 f·ur COOR4, COOH oder CN steht, R4 eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet; c8) perfluoralkylsubstituierte Vinylverbindungen der Formel CH2=CH-Rf3, worin Rf3 ein Perfluoralkylrest mit 2 bis 10, vorzugsweise 2 bis 6 C-Atomen ist; c9) fluorhaltige Olefine der Formel CH2=CRf4-Rf3, worin Rf4 = F oder CF3 und Rf3 ein Perfluoralkylrest mit 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 6 C-Atomen ist, insbesondere das 3,3,3-Trifluor-2-trifluormethylpropylen; c10) 1,1,1-Trifluor-2-(trifluormethyl)-4-penten-2-ol EMI7.1 c11) Allyl-1-hydroxy-hexafluorisopropylether EMI7.2 c12) Verbindungen der allgemeinen Formel CH2=CH-(CH2)n-O-CF2-CFX3H, worin X3 = F, Cl oder Trifluormethyl, vorzugsweise F, und n Null oder 1 ist; c13) Allyl- oder Methallylester der Formel CH2=CR5-CH2-O-CO-R6, worin R5 = H oder CH3 und R6 ein Alkylrest mit 1 bis 3 C-Atomen, vorzugsweise ein Methylrest ist; c14) Vinylester der allgemeinen Formel CH2=CH-O-CO-R7, worin R7 ein Alkylrest mit 1 bis 3 C-Atomen, vorzugsweise ein Methylrest ist; c15) alpha -Olefine mit 3 bis 4 C-Atomen, vorzugsweise Isobutylen; c16) Acryls·aureester und Methacryls·aureester, vorzugsweise deren Methyl- bis Butylester; c17) Vinylidenfluorid und c18) Trifluorchlorethylen. Bevorzugte Termonomere (neben Tetrafluorethylen und Ethylen) sind in diesen Terpolymeren die obengenannten Monomeren der Gruppe c1), c2), c3), c4), c9), c12), c14) und c18) und davon insbesondere deren als bevorzugt genannte Vertreter. Die erfindungsgem·ass gel·osten Copolymeren k·onnen auch Quaterpolymere oder Copolymere noch h·oherer Ordnung sein, die zwei oder mehrere der unter c1) bis c18) genannten Monomeren im Gemisch enthalten. Bevorzugt sind Quaterpolymere, die neben Tetrafluorethylen/Ethylen/Hexafluorpropylen noch ein Monomeres aus den obengenannten Gruppen c1) bis c18) enthalten, insbesondere Perfluor(propylvinyl)ether. Die Copolymeren aus nur TFE/E sind seit langem bekannt aus der US-PS 2 468 664. Terpolymere der obengenannten Arten sind beschrieben in den US-Patentschriften 2 468 664, 3 817 951, 3 960 825, 3 624 250, 3 450 684, 4 013 689, 4 166 165, 4 138 426, 4 123 602, 3 847 881, 2 975 161, 3 380 971, 3 303 154 und in der GB-PS 1 355 595. Die genannten Quaterpolymeren sind beispielsweise beschrieben in der US-PS 4 381 387. Sie bestehen aus 55 bis 30 Mol-%, vorzugsweise 55 bis 40 Mol-%, an copolymerisierten Einheiten des Tetrafluorethylens, 60 bis 40 Mol-%, vorzugsweise 55 bis 45 Mol-%, an copolymerisierten Einheiten des Ethylens, 10 bis 1,5 Mol-%, vorzugsweise 8 bis 3 Mol-% und insbesondere 5 bis 3 Mol-% an copolymerisierten Einheiten des Hexafluorpropylens sowie 2,5 bis 0,05 Mol-%, vorzugsweise 1 bis 0,1 Mol-% und insbesondere 0,8 bis 0,2 Mol-% an copolymerisierten Einheiten,des weiteren Monomeren aus den obengenannten Gruppen c1) bis c18), wobei sich die 4 Bestandteile jeweils auf 100 Mol-% erg·anzen. Die erfindungsgem·assen L·osungen finden Anwendung f·ur die Herstellung von Giessfilmen. Dabei werden diese L·osungen bei erh·ohten Temperaturen auf eine, zweckm·assigerweise heisse, Unterlage vergossen. Das L·osungsmittel wird verdampft oder durch Anlegen von Vakuum entfernt. Nach Abziehen von der Unterlage resultiert ein freitragender, weitgehend transparenter Film. Ferner k·onnen aus solchen L·osungen Beschichtungen und Impr·agnierungen hergestellt werden, wobei der Beschichtungsvorgang der gleiche ist wie bei der Herstellung von Giessfilmen. Es kommen Verfahren wie Heissspritzen, Tauchen und dergleichen in Frage. So k·onnen Netze, Gewebe, Vliese, Oberfl·achen aus por·osen Materialien wie Sintermetalle oder Keramik oder auch metallische Substrate beschichtet werden. Im letzteren Fall ist es zweckm·assig, vorher haftvermittelnde Schichten anzubringen. Auch zur Reparatur von L·ochern, Rissen etc. in Filmen aus Copolymeren des Typs TFE/E k·onnen diese eingesetzt werden. Insbesondere finden diese L·osungen Anwendung f·ur den sogenannten Gel-Spinnprozess und machen so die Copolymeren vom Typ TFE/E diesem Prozess zug·anglich und er·offnen die M·oglichkeit der Herstellung von hochfesten Fasern und F·aden aus diesen Werkstoffen. Schliesslich ist an solchen L·osungen eine genauere Bestimmung von physikalischen Eigenschaften (Molekulargewicht, Lichtstreuung, Struktur) m·oglich. Die Erfindung wird durch folgende Beispiele erl·autert: Beispiele 1 bis 6 In einem 100-ml-Dreihalskolben werden 47,5 g (Beispiel 1 48,2 g) eines niedermolekularen Chlortrifluorethylen-Polymeren ( TM Halocarbon·ol 27 S der Firma Halocarbon Products) mit einem Siedebereich von 270 bis 290 DEG C als L·osungsmittel und 2,5 g (Beispiel 1 1,8 g) des jeweiligen, vorher gemahlenen Copolymerpulvers im ·Olbad unter R·uhren und unter Stickstoffabdeckung auf 250 bis 260 DEG C erhitzt (Temperatur des ·Olbades 260 bis 270 DEG C). Bei der L·osetemperatur von 240 bis 250 DEG C entsteht zun·achst ein hochviskoses Quellprodukt, dessen Viskosit·at im weiteren Verlauf des L·osevorgangs bis zur vollst·andigen Homogenisierung wieder abnimmt. Die Viskosit·aten der homogenisierten L·osungen bei einer Temperatur von 260 DEG C, gemessen mit einem Rotationsviskosimeter RV 20 mit einer Hochtemperatur-Messeinrichtung ME 500, der Firma Haake, Karlsruhe, Bundesrepublik Deutschland, sind in der folgenden Tabelle angegeben: Columns=7 Head Col 1: Beispiel Head Col 2 to 5: Comonomere in Copolymeren [Mol-%] Head Col 6: Konz. [Gew.-%] Head Col 7: Nullscherviskosit·at [Pa s] SubHead Col 1: SubHead Col 2: TFE SubHead Col 3: E SubHead Col 4: HFP SubHead Col 5: PPVE 15050--3,6 43 249,049,8-1,25 3,6 350,049,4-0,65 3,6 448,047,84,2-5 2,9 549,045,85,2-5 8,7 648,047,01,63,45 50 Beim Abk·uhlen auf Raumtemperatur erstarren alle diese L·osungen zu nicht fliessf·ahigen Gelen. Dieser Vorgang kann jedoch durch Erhitzen vollst·andig wieder reversibel gemacht werden. Beispiel 7 10 g eines Copolymeren, enthaltend an copolymerisierten Einheiten 48 Mol-% TFE, 42 Mol-% E und 10 Mol-% HFP, das einen Schmelzindexwert von 56, gemessen bei 300 DEG C und 11 kg Belastung, aufweist, werden bei 165 DEG C in 100 g eines niedermolekularen Chlortrifluorethylen-Polymeren ( TM Halocarbon·ol 6,3 S) mit einem Siedebereich von 220 bis 240 DEG C 4 Stunden lang ger·uhrt. Man erh·alt eine v·ollig klare, leicht dickfl·ussige L·osung. Die L·osung wird auf eine heisse Glasplatte gegossen, und nach Verteilung wird das L·osungsmittel in der Hitze und unter vermindertem Druck (15 mbar) abgedampft. Man erh·alt einen glatten, transparenten, freitragenden Giessfilm. Beispiel 8 15 g eines Copolymeren, enthaltend an copolymerisierten Einheiten 48 Mol-% TFE, 48 Mol-% E und 4 Mol-% HFP, das einen Schmelzindexwert von 35, gemessen bei 300 DEG C und 11 kg Belastung, aufweist, werden bei 230 DEG C in 100 g eines niedermolekularen Chlortrifluorethylen-Polymeren ( TM Halocarbon·ol 27 S der Firma Halocarbon Products) mit einem Siedebereich von 270 bis 290 DEG C 5 Stunden lang ger·uhrt. Man erh·alt eine absolut klare, farblose, dickfl·ussige L·osung. Mit dieser L·osung wird ein Gewebe beschichtet, das aus Fasern eines Copolymeren aus Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen besteht. Nach dem Abdampfen des L·osungsmittels in der Hitze und unter vermindertem Druck (15 mbar) erh·alt man ein porenfreies beschichtetes Gewebe.