TITLE: Process for making a record carrier. European Patent Application EP0343422 A2 ABSTRACT: Abstract not available for EP0343422 Abstract of corresponding document: US5108666 A process for the production of a recording material consisting of a layer support and one or more recording layers cast thereon, for example a magnetic layer or photographic layers, is characterized in that the flexible layer support in the form of a tape contains at least one liquid crystalline polymer. The recording material thus produced is distinguished by excellent properties and in addition affords the advantage that after production of the layer support, the recording layers can be applied on line at a high casting velocity by means of known casting processes. INVENTORS: Zeroni, Ludwig Klose, Gustav APPLICATION NUMBER: EP19890108279 PUBLICATION DATE: 11/29/1989 FILING DATE: 05/09/1989 ASSIGNEE: AGFA GEVAERT AG (DE) INTERNATIONAL CLASSES: G03C1/76; B29C47/06; B29C55/00; G03C1/795; G11B5/718; G11B5/73; G11B5/848; G11B23/00; (IPC1-7): G03C1/76; G11B5/704; G11B5/84 EUROPEAN CLASSES: B29C47/06B; B29C55/00; B29C55/00B; G03C1/795; G11B5/718; G11B5/73B; G11B23/00 DOMESTIC PATENT REFERENCES: EP0072540 N/A EP0283273 Film for high density magnetic recording medium. EP0304153 Films containing liquid crystalline polymers. FOREIGN REFERENCES: GB2166666A DE2721787A1 DE3014925A1 OTHER REFERENCES: CHEMICAL ABSTRACTS, vol. 108, no. 12, 21 Maerz 1988 Columbus, Ohio, (USA) Seite 58; linke Spalte; ref. no. 95739h; & JP-A-62174227 (NIPPON OIL CO LTD) 31 Juli 1987 CLAIMS: 1. Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungstr·agers, bestehend aus einem flexiblen bandf·ormigen Schichttr·ager sowie einer oder mehreren darauf gegossenen fotografischen oder magnetischen Schichten sowie gegebenenfalls einer oder mehreren Schichten auf der anderen Seite des Schichttr·agers, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichttr·ager mindestens ein thermotropes fl·ussig-kristallines Polymer enth·alt. 2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schichttr·ager aus einem der thermotropen Polymere Polyester, Polythioester, Polyesteramid, Polyesteramidimid und/oder Polyestercarbonat ausgew·ahlt und hergestellt ist. 3. Verfahren nach den Anspr·uchen 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Schichttr·ager nach Extrudieren des verfl·ussigten thermotropen Polymers bei einem Temperaturbereich von 240 - 350 DEG C, einem Viskosit·atsbereich von 10<1> - 10<2> Pa/s bei einem Schergef·alle von 10<1> - 10<4> pro s aus einer Schlitzd·use mit einer Austrittsgeschwindigkeit v0 zwischen einer mit der Traktionsgeschwindigkeit v1 laufenden Abzugsk·uhlwalze sowie einer gegen diese pressenden sich drehenden Andruckwalze durchl·auft, zu einem Verh·altnis von @@@ gestreckt und so auf die erforderliche Schichtdicke gebracht wird. 4. Verfahren nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Verstreckungsgrad des Schichttr·agers v1/v02 - 80 betr·agt. 5. Verfahren nach den Anspr·uchen 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Traktionsgeschwindigkeit v1 in einem Bereich von 50 - 500 m/min liegt. 6. Verfahren nach den Anspr·uchen 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Schichttr·ager eine Dicke von 3 - 500 mu m besitzt. 7. Verfahren nach den Anspr·uchen 1 - 6 dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Schichttr·agers on line mittels entsprechender Giessvorrichtungen auf die Vorder- und/oder R·uckseite eine Haftschicht und/oder eine oder mehrere fotografische Schichten und/oder eine oder mehrere Magnetschichten und/oder eine oder mehrere R·uckseitenschichten gegossen werden. 8. Verfahren nach dem Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der Aufzeichnungsschichten auf den Schichttr·ager einseitig oder beidseitig eine Corona-Behandlung durchgef·uhrt wird. DESCRIPTION: Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungstr·agers Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungstr·agers, bestehend aus einem flexiblen bandf·ormigen Schichttr·ager sowie einer oder mehreren darauf gegossenen fotografischen oder magnetischen Schichten sowie gegebenenfalls einer oder mehreren Schichten auf der anderen Seite des Schichttr·agers. Zur Herstellung von Aufzeichnungstr·agern der oben genannten Art, beispielsweise fotografischen Filmen oder Magnetb·andern wird heutzutage bevorzugt als Material f·ur den Schichttr·ager Polyethylenterephthalat (Polyester) verwendet. Die Dicke des Schichttr·agers richtet sich dabei nach dem Verwendungszweck, sie betr·agt im allgemeinen ca. 3 - 500 mu m. Verfahren zur Herstellung derartiger Schichttr·ager sind in grosser Anzahl bekannt, beispielsweise aus den Anmeldungen GB 99 54 38, 95 42 04, 87 00 95, der WO 85001247, den DE-OS 1 097 704, 2 219 363, 3 201 153 und 3 333 703 sowie den EP 0 099 839 und 0 160 889. Wie aus diesen Schriften zu entnehmen ist, muss bei der Herstellung von Polyester-Schichttr·agern dieser bei definierten thermischen Bedingungen sowohl quer - wie auch l·angsgereckt werden, um die erforderlichen mechanischen Eigenschaften zu erhalten. Dies bedingt ein enorm kompliziertes und kostspieliges Herstellungsverfahren. Weitere Nachteile derartiger Schichttr·ager sind: - Schwierigkeit bei der Vermeidung von Inhomogenit·aten, bedingt unter anderem durch die hohe Viskosit·at der Polyesterschmelze beim Beguss, insbesondere bei niedrigen Foliendicken. - Dreidimensionale Folienprofile, insbesondere Dickenschwankungen wegen der komplizierten Herstellung. - Hoher Verschleiss der Schneidewerkzeuge beim Schneiden der Aufzeichnungstr·ager auf Gebrauchsbreite. - Hohe Herstellkosten, da der Schichttr·ager nach der Herstellung aufgewickelt und gepr·uft werden muss, um erst dann weiter begossen zu werden. Deshalb bestand die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungstr·agers der oben genannten gattungsm·assigen Art zu finden, welches nicht die eben genannten Nachteile hat und bei dem es insbesondere m·oglich ist, on line mit der Herstellung des Schichttr·agers unmittelbar anschliessend die gew·unschten Beschichtungen mittels bekannter Giessvorrichtungen aufzubringen. Erfindungsgem·ass wurde die Aufgabe gel·ost mit einem Verfahren mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmalen. Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den Unteranspr·uchen, der Beschreibung und den Zeichnungen hervor. Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen n·aher erl·autert und zwar zeigt Figur 1 eine schematische Darstellung der Anordnung zur Durchf·uhrung des erfindungsgem·assen Verfahrens. Figur 2 a/b die Ausrichtung der f·ur den Schichttr·ager verwendeten Polymeren gem·ass dem Stand der Technik sowie gem·ass der Erfindung. Figur 3 einen Vergleich des Fliessverhaltens von Polymeren f·ur den Schichttr·ager gem·ass dem Stand der Technik sowie nach dem erfindungsgem·assen Verfahren. Erfindungswesentlich ist, wie weiter unten n·aher ausgef·uhrt, dass - der Schichttr·ager zur Herstellung des Aufzeichnungstr·agers im wesentlichen aus einem oder mehreren thermotropen Polymeren, vorzugsweise einem Fl·ussigkristall-Polyester besteht. - das verfl·ussigte thermotrope Polymer bevorzugt in einem Extrudergiesser aus einer Schlitzd·use vergossen wird, wobei sich eine gestreckte Konformation der Fl·ussigkristall-Polymere in Giessrichtung ergibt (Figur 2 b), w·ahrend konventionelle Thermoplaste ein Polymerkn·auel ergeben (Figur 2 a). - in einer bevorzugten Ausf·uhrung auf den extrudierten und erstarrten Schichttr·ager on line die Aufzeichnungsschicht oder die Aufzeichnungsschichten, gegebenenfalls auch R·uckschichten mittels im ·ubrigen bekannter Giessverfahren aufgebracht werden. - durch eine geeignete Auswahl der Extrusionsbedingungen (Extrusionstemperatur, Schergef·alle, Breite des Austrittsspaltes, Austrittsgeschwindigkeit, Traktionsgeschwindigkeit der K·uhlwalze und der dagegendr·uckenden Antriebswalze) die gew·unschten Eigenschaften des Schichttr·agers wie Schichtdicke, Zugfestigkeit, W·armedehnung und E-Modul einstellbar bzw. erreichbar sind. - keinerlei Streck- oder Reckvorg·ange bei der Herstellung des Schichttr·agers erforderlich sind. F·ur das erfindungsgem·asse Verfahren eignen sich thermotrope Polymere, insbesondere Polykondensate als Material f·ur den Schichttr·ager. Als thermotrop (andere Bezeichnungsweise ist mesomorph) bezeichnet man solche Polykondensate, die fl·ussigkristalline Schmelzen bilden. Der fl·ussig-kristalline Zustand der Polykondensatschmelzen l·asst sich mit Hilfe eines Polarisationsmikroskops untersuchen: F·ur die Untersuchungen war das Okular mit einem Aufsatz ausger·ustet, der eine Fotodiode im Brennpunkt der Okularlinse angeordnet enthielt. Anhand eines nachgeschalteten Messverst·arkers mit Regeleinrichtung wurde der Messwert am eingeschalteten Mikroskop bei parallel angeordneten Nicolschen Prismen in Abwesenheit einer Materialprobe auf 100 Skalenteile eingestellt. Bei gekreuzten Nicolschen Prismen ergab sich dann ein Wert von 0,01 Skalenteilen. Die Schichtdicke der untersuchten Polykondensatschmelzen betrug 100 mu m. Die Untersuchung der fl·ussig-kristallinen Schmelzen erfolgte nach dem Aufschmelzen der Proben bei Temperaturen zwischen 250 DEG C und 400 DEG C. Sofern in diesem gesamten Bereich oder einem Teil davon eine fl·ussig-kristalline Schmelze beobachtet wird, nennen wir das Polykondensat thermotrop. Um sicherzustellen, dass die optische Anisotropie der Schmelzen auf einen fl·ussig-kristallinen Zustand und nicht etwa auf in der Schmelze schwimmende Kristalle des Polykondensats zur·uckzuf·uhren ist, wurde die Schmelze nach der Messung auf weitere 30 DEG C ·uber die Untersuchungstemperatur aufgeheizt. Kristalle schmelzen dabei auf, wodurch die optische Anisotropie der Schmelze verschwindet. Nur wenn die Aufhellung der zwischen Nicolschen Prismen beobachteten Schmelze trotz des weiteren Aufheizens nicht verschwand, wurden die Polykondensate als thermostrop eingestuft. Sie zeigten in der Messanordnung Werte ·uber 1 Skalenteil, meist Werte von 3 bis 90 Skalenteilen. F·ur amorphe Schmelzen, z. B. aromatische Polycarbonate, wurden dagegen Werte von weniger als 0,1 Skalenteil gefunden. Die oben beschriebene Methode ist f·ur eine Schnellbestimmung im Labor besonders geeignet und liefert in nahezu allen F·allen zweifelsfreie Ergebnisse. In Zweifelsf·allen kann es dagegen sinnvoll sein, das Vorhandensein fl·ussig-kristalliner Komponenten mittels R·ontgenweitwinkelstreuung in der Schmelze nachzuweisen, wie es z. B. bei G. W. Gray und P. A. Windsor, "Plastic Crystals, Physico-Chemical Properties and Methods of Investigation", insbesondere Kapitel 3, John Wiley & Sons, New York, Sydney, Toronto 1974 beschrieben ist. F·ur das erfindungsgem·asse Verfahren in erster Linie geeignete fl·ussig-kristalline Polykondensate sind thermotrope Polyester. Diese sind in zahlreichen Anmeldungen beschrieben, beispielsweise in den DE-US 3 325 705, 3 325 787, 3 338 805, 3 415 530, 3 542 778, 3 542 813, 3 542 814, 3 542 815, 3 629 208, 3 629 209, 3 629 210, 3 629 211 sowie EP 131 846, 133 024 und 134 959. Ebenso geeignet sind Polythioester, Polyesterimide, beispielsweise bekannt aus der DE 3 516 427, Polyamide, Polyamidimide, wie in der DE 3 542 796 beschrieben, Copolyester, bekannt aus der EP 0 083 426 oder Cholesteringruppen enthaltende Copolyester wie beispielsweise in den EP 0 218 369 und 0 251 688 aufgef·uhrt. Weitere geeignete Polykondensate sind aus den EP 230 550, 249 662 und 261 976 bekannt, um nur einige der f·ur das erfindungsgem·asse Verfahren geeignete Polymere beispielhaft zu benennen. Die vorgenannten Polymere zeichnen sich dadurch aus, wie aus der Figur 3 zu erkennen, dass sie bei Temperaturen von 300 DEG C und darunter ein ausserordentlich g·unstiges Fliessverhalten besitzen, verglichen mit konventionellen Polyestern, wobei die Viskosit·at vom Schergef·alle abh·angt und um rund eine Zehnerpotenz niedriger liegt als bei konventionellem Polyester, wodurch ausserordentlich g·unstige Fliesseigenschaften beim Extrudieren der Schmelze erzielbar sind. Die Figur 1 zeigt eine Ausf·uhrungsform einer f·ur das erfindungsgem·asse Verfahren geeigneten Vorrichtung. In einer beispielsweise elektrisch beheizten Schmelzvorrichtung 1 wird das als Granulat angelieferte fl·ussig-kristalline Polykondensat aufgeschmolzen und in einer Extrudervorrichtung 2 mittels einer Schneckenf·ordereinrichtung 3 bei einer Verarbeitungstemperatur von ungef·ahr 300 DEG C zu einer Breitschlitzd·use 4 gef·ordert, aus deren Schlitz die Schmelze nach unten mit einer Geschwindigkeit v0 austritt. Nach ca. 40 - 60 cm l·auft die Schmelze ·uber eine gek·uhlte Abzugsk·uhlwalze 5, welche das Erstarren der Schmelze bewirkt und gegen die eine Andruckwalze 6 gepresst wird. Die Walzen bewegen sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit v1. Durch die Schlitzbreite sowie durch das Verh·altnis der Abzugsgeschwindigkeit zur F·ordergeschwindigkeit v1/v0 wird die Schichtdicke der Tr·agerfolie 11 geregelt. Nach Passieren einer Umlenkwalze 7 durchl·auft der Schichttr·ager eine Dickenmessvorrichtung 8, welche on line die F·orderungsmenge reguliert und auf diese Weise bei konstanter Abzugsgeschwindigkeit auch eine konstante Schichtdicke des Tr·agers bewirkt. Nach Passieren eines Kompensators 9, der f·ur konstanten Zug des Schichttr·agers 11 sorgt, durchl·auft dieser einen beidseitigen Giessantrieb 12 und l·auft in eine nicht n·aher dargestellte Begiessvorrichtung ein, die den oder die Aufzeichnungstr·ager aufbringt. Weder die Art der verwendbaren Begiessvorrichtung noch die des Aufzeichnungstr·agers unterliegen einer Beschr·ankung. Es k·onnen beispielsweise Extrudergiesser, Tauchgiesser, Sauggiesser, Kaskaden- oder Vorhanggiesser oder Abstreifgiesser zur Beschichtung des Aufzeichnungstr·agers verwendet werden. Der Aufzeichnungstr·ager kann beispielsweise ein magnetisches oder fotografisches Material sein, beispielsweise ein Magnetband verwendbar f·ur Audio oder Video oder Datenaufzeichnungen, das fotografische Material kann ein Schwarzweissfilm oder ein Colorfilm sein. Er kann eine Aufzeichnungsschicht oder, wie bei Kaskaden- oder Vorhangbegiessverfahren ·ublich, mehrere Schichten, beispielsweise 3 - 12 Schichten gleichzeitig aufeinander gegossen enthalten, weiterhin k·onnen mittels aus dem Stand der Technik bekannter Verfahren auch gleichzeitig eine oder mehrere R·uckschichten aufgebracht werden. Vor dem Beguss des Aufzeichnungstr·agers k·onnen Haftschichten aufgegossen werden, oder es kann eine Corona-Behandlung zur Haftungsverbesserung der aufgegossenen Schicht angewandt werden. Die Breite des Schichttr·agers beim erfindungsgem·assen Verfahren ist beliebig w·ahlbar, beispielsweise 60 cm f·ur Magnetband und rund 110 cm f·ur fotografische Materialien, es k·onnen aber auch kleinere oder gr·ossere Breiten verwendet werden. Die Durchlauf- und Giessgeschwindigkeit ist wie bei den modernen Giessverfahren ·ublich w·ahlbar und liegt in etwa im Bereich von 50 - 500 m/min. Wie ·ublich werden die Aufzeichnungstr·ager in einem Trockenkanal getrocknet und dann gegebenenfalls zwischen beheizten Walzen gegl·attet und verdichtet. Anschliessend ist es m·oglich, on line die Aufzeichnungstr·ager auf Gebrauchsbreite in ·ublichen Trennmaschinen zu schneiden wie beispielsweise auf 35 mm, 3,81 mm oder 6,24 mm und anschliessend zu konfektionieren, also zur Verwendung als Magnetband in Cassetten oder fotografischem Film in Spulen. Aus dem vorstehend Gesagten wird deutlich, dass auf diese Weise mittels des erfindungsgem·assen Verfahrens auf ·ausserst rationelle Weise in einem Arbeitsgang Schichttr·ager hergestellt, mit Aufzeichnungsschichten versehen und der Aufzeichnungstr·ager in den gebrauchsfertigen Zustand gebracht werden kann, wobei eine hervorragende Qualit·at erzielt wird, Zwischenlager- und -pr·ufkosten erspart und in einfacher Weise das Endprodukt hergestellt werden kann. Anhand einiger Beispiele wird nun die Erfindung n·aher beschrieben, wobei die Beispiele lediglich der Erl·auterung dienen, ohne die Erfindung darauf zu beschr·anken. Beispiel 1 Ein thermotropes Polyester-Granulat gem·ass DE-OS 3 325 787, Beispiel 3, wurde bei 280 DEG C aufgeschmolzen. Die Viskosit·at betrug 600 Pa/s bei einer Schergeschwindigkeit von 10<3>/s. Die Schmelze wurde durch eine Breitschlitzd·use mit einer Giessbreite von 650 mm und einer Schlitzweite von 80 mu m mit einer Austrittsgeschwindigkeit von 40 m/min extrudiert, lief ·uber eine Abzugsk·uhlwalze von 600 mm Durchmesser, welche die erstarrte Folie auf eine Geschwindigkeit von etwa 400 m/min brachte. Die erzielte Dicke des Schichttr·agers betrug 8 mu m. Nach Durchlaufen eines 20 m langen Kompensators wurde in einem Extrudergiesser mit einer Giessbreite von 635 mm eine magnetische Dispersion mit folgender Zusammensetzung auf den Schichttr·ager gegossen: 737 Teile nadelf·ormiges CrO2 mit 39,8 kA/m Koerzitivkraft, 25 Teile Vinylidenchlorid/Acrylnitril-Mischpolymerisat, 23 Teile Lecithin, 580 Teile Tetrahydrofuran und 209 Teile Cyclohexanon, 106 Teile Polyesterurethan, 534 Teile Tetrahydrofuran, 4 Teile Fetts·aure, 9 Teile Butylstearat, 15 Teile einer 75%igen L·osung eines Vernetzers (Desmodur L der Bayer AG), 0,2 Teile Eisenacetylacetonat. Die Dispersion wurde in einem Magnetfeld in Giessrichtung ausgerichtet, getrocknet und bei einem Liniendruck von 80 kp/cm kalandriert. Die Trockenschichtdicke betrug 3 mu m. Anschliessend wurde der so erhaltene magnetische Aufzeichnungstr·ager in 6,24-mm(1/2")-Streifen getrennt und in eine VHS-Videocassette konfektioniert. Der so erhaltene magnetische Aufzeichnungstr·ager hatte hervorragende elektroakustische und mechanische Eigenschaften, beispielsweise war der Skew-Fehler wesentlich niedriger als bei einem Videoband, welches auf einen gleichdicken, konventionellen Polyester-Schichttr·ager vergossen war, ebenso waren die Wickel-und Laufeigenschaften des nach dem erfindungsgem·assen Verfahren hergestellten Videobandes gegen den Stand der Technik deutlich verbessert. Beispiel 2 Ein thermotropes PE-Granulat gem·ass DE-OS 3 415 530, Beispiel 5, wurde bei 295 DEG C aufgeschmolzen und ·uber eine Breitschlitzd·use mit 0,5 mm Schlitzbreite in einer Giessbreite von 140 cm extrudiert, in einer K·uhlwalze erstarrt und bei einer Schichtdicke von 170 mu m bei einer Geschwindigkeit von 150 m/min ·uber einen Kompensator gem·ass Beispiel 1 in eine Corona-Behandlungsstrecke, wie beispielsweise in DE 3 631 584 beschrieben, gebracht und beidseitig zur Verbesserung der Haftung f·ur den Aufzeichnungstr·ager vorbehandelt. Anschliessend wurden mit Hilfe zweier Schlitzgiesser bei einer Giessbreite von 135 cm beidseitig folgende fotografische R·ontgenfilm-Zusammensetzungen aufgegossen: 100 Teile Silberbromidjodidemulsion mit einer mittleren Korngr·osse von 2,5 mu m und einer Deckkraft von 60, 200 Teile Gelatine, 10 Teile Saponin als Netzmittel, 5 Teile Mucochlors·aure als H·artungsmittel. Der Silberauftrag betrug beiderseits 3,7 g Ag. Die so erhaltene Aufzeichnungsschicht lief durch einen Schwebed·usentrockner und wurde dann auf Gebrauchsformat geschnitten. Fotografischen und mechanischen Eigenschaften wie Masshaltigkeit sowie die Gussgleichm·assigkeit waren hervorragend. Beispiel 3 Ein thermotropes vernetzbares Polyestergranulat gem·ass EP 0 249 662, Beispiel 3, wurde bei 256 DEG C aufgeschmolzen und mittels einer Schlitzd·use in einer Breite von 114 cm bei einer Schlitzweite von 300 mu m extrudiert, in einer K·uhlwalzenanordnung auf 200 m/min Geschwindigkeit bei einer Dicke des Schichttr·agers von 125 mu m gebracht. In einem Mehrfach-Kaskadengiesser wurden in zwei Giessdurchg·angen folgende fotografische Schichten in der angegebenen Reihenfolge f·ur ein Colorumkehrfilm-Material aufgebracht: Die Mengenangaben beziehen sich jeweils auf 1 m<2>. F·ur den Silberhalogenidauftrag werden die entsprechenden Mengen AgNO3 angegeben. Schicht 1 (Antihaloschicht) schwarzes kolloidales Silbersol mit 1,5 g Gelatine und 0,33 g Ag Schicht 2 (Zwischenschicht) 0,6 g Gelatine Schicht 3 (1. rotsensibilisierte Schicht) rotsensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (3,5 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,22 mu m) mit 0,98 g AgNO3, 0,81 g Gelatine und 0,46 mmol Blaugr·unkuppler der Formel EMI12.1 Schicht 4 (2. rotsensibilisierte Schicht) rotsensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (4,8 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,6 mu m) mit 0,85 g AgNO3, 0,7 g Gelatine und 1,04 mmol des in Schicht 3 enthaltenen Blaugr·unkupplers Schicht 5 (Zwischenschicht) 2 g Gelatine und 0,15 g 2,5-Diter ti·aroctylhydrochinon Schicht 6 (1. gr·unsensibilisierte Schicht) gr·unsensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (4,3 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,28 mu m) mit 0,85 g AgNO3, 0,75 g Gelatine und 0,43 mmol Purpurkuppler der Formel EMI13.1 Schicht 7 (2. gr·unsensibilisierte Schicht) gr·unsensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (3,8 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,62 mu m) mit 1,03 g AgNO3, 0,89 g Gelatine und 0,91 mmol des in Schicht 6 enthaltenen Purpurkupplers Schicht 8 (Zwischenschicht) 1,2 g Gelatine und 0,12 g 2,5-Diterti·aroctylhydrochinon Schicht 9 (Gelbfilterschicht) gelbes kolloidales Silbersol mit 0,2 g Ag und 0,9 g Gelatine Schicht 10 (1. blausensibilisierte Schicht) blausensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (4,9 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,36 mu m) mit 0,76 g AgNO3, 0,56 g Gelatine und 0,53 mmol Gelbkuppler der folgenden Formel EMI14.1 Schicht 11 (2. blausensibilisierte Schicht) blausensibilisierte Silberbromidiodidemulsion (3,3 mol-% lodid; mittlerer Korndurchmesser 0,78 mu m) mit 1,30 g AgNO3, 0,76 g Gelatine und 1,62 mmol des in Schicht 10 enthaltenen Gelbkupplers Schicht 12 (Schutzschicht) 1,2 g Gelatine Schicht 13 (H·artungsschicht) 1,5 g Gelatine und 0,7 g H·artungsmittel der folgenden Formel EMI15.1 Der so hergestellte fotografische Aufzeichnungstr·ager wurde auf 35 mm Breite getrennt sowie als Planfilm konfektioniert. In jedem Fall wurden ·uberragende mechanische und fotografische Eigenschaften erhalten. Zusammengefasst bietet das erfindungsgem·asse Verfahren folgende Vorteile gegen·uber den bisher bekannten: - Festigkeit, E-Modul und Z·ahigkeit der hergestellten Aufzeichnungstr·ager sind etwa 3fach h·oher, die W·armedehnung betr·agt nur ca. 10 %, verglichen mit einem Material, welches auf einen konventionellen Polyester-Schichttr·ager gegossen wird. - Die Homogenit·at und Sauberkeit des Schichttr·agers ist wesentlich verbessert, die Abriebeigenschaften sind markant besser. - Die exakte L·angsausrichtung der Molek·ule in Giessrichtung kompensiert die von den h·oheren Festigkeitswerten zu erwartenden Schneidprobleme. - Der E-Modul quer zur Giessrichtung ist kleiner als der E-Modul in Herstellrichtung, wodurch die Schmiegsamkeit auch bei niedrigen Schichttr·agerdicken (<10 mu m) beg·unstigt wird. - Es sind bei der Herstellung des Schichttr·agers keinerlei Reck- oder Streckvorg·ange erforderlich, vielmehr kann sofort das Aufzeichnungsmaterial begossen und weiterverarbeitet werden.