TITLE: Method for the fabrication of a planar optical coupler. European Patent Application EP0402797 A2 ABSTRACT: Channels, in which polymer light waveguides can be inserted, can be milled in the surfaces of plastic sheets by means of an excimer laser. The free space between the light waveguides is filled with a transparent cast resin. sThe channels, produced by means of the laser, are distinguished by high dimensional accuracy and low surface roughness. ss INVENTORS: Coutandin, Dr. Jochen (DE) Groh, Dr. Werner (DE) Herbrechtsmeier, Dr. Peter (DE) Theis, Dr. Juergen (DE) APPLICATION NUMBER: EP19900110921 PUBLICATION DATE: 12/19/1990 FILING DATE: 06/09/1990 ASSIGNEE: HOECHST AG (DE) INTERNATIONAL CLASSES: G02B6/26; B23K26/00; B23K26/40; B29C65/70; G02B6/28; G02B6/36; (IPC1-7): B23K26/00; G02B6/28 EUROPEAN CLASSES: B29C65/70+C; B23K26/40B; B23K26/40B10; G02B6/28B; G02B6/36 OTHER REFERENCES: PROCEEDINGS OF THE SPIE Bd. 840, 1987, BELLINGHAM, WASHINGTON, US Seiten 29 - 36; BOIARSKI: 'Low-cost 1x2 fibre optic coupler using plastic fibre' * das ganze Dokument * CONFERENCE ON LASERS AND ELECTRO-OPTICS (BALTIMORE, MARYLAND) April 1989, OSA, WASHINGTON DC, US Seite 210; HOHMAN ET AL: 'Excimer laser ablated grooves for optical fibre coupling to acrylate photopolymerizable waveguide structures' * das ganze Dokument * PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 113 (P-197)(1258) 18. Mai 1983 & JP-A-58 034 415 ( NIPPON DENSHIN DENWA KOSHA ) 28. Februar 1983 APPLIED PHYSICS LETTERS. Bd. 41, Nr. 6, 15. September 1982, NEW YORK US Seiten 576 - 578; SRINIVASAN ET AL: 'Self-developing photoetching of poly(ethelene terephthalate) films by far-ultraviolet excimer laser radiation' EUROPEAN CONFERENCE ON OPTICAL COMMUNICATION (BRIGHTON, UK, SEPT 1988) 1988, IEE, LONDON,UK Seiten 589 - 590; BOOTH ET AL: 'Waveguide properties and devices in photopolymer' PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 196 (P-219)(1341) 26. August 1983 & JP-A-58 095 305 ( MATSUSHITA DENKO ) 6. Juni 1983 PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 13, no. 214 (M-827)(3562) 18. Mai 1989 & JP-A-1 031 585 ( BROTHER IND LTD ) 1. Februar 1989 CLAIMS: 1. Verfahren zur Herstellung eines planaren optischen Kopplers durch Anlegen von Kan·alen in der Oberfl·ache einer Platte aus einen transparenten Kunststoff, Einlegen von Polymer-Lichtwellenleitern in die Kan·ale und Ausf·ullen des Freiraums zwischen den Lichtwellenleitern mit einem transparenten Giessharz, dadurch gekennzeichnet, dass die Kan·ale durch einen Excimer-Laser ausgefr·ast werden. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einsatz einer Platte aus Polymethylmethacrylat oder Polymethylpenten ArF als Lasergasf·ullung verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einsatz einer Platte aus Polycarbonat, Polyethylentherephthalat oder Polystyrol KrF als Lasergasf·ullung verwendet wird. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kan·ale in Form eines asymmetrischen Ypsilons angeordnet sind und einen Winkel beta = 0-60 DEG bilden. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kan·ale in Form eines symetrischen Ypsilons angeordnet sind und ein halbrundes Profil aufweisen. DESCRIPTION: Verfahren zur Herstellung eines planaren optischen Kopplers Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines planaren optischen Kopplers f·ur Polymer-Lichtwellenleiter-Systeme unter Verwendung eines Excimer-Lasers. Ein optischer Koppler ist ein optisches Bauteil, das die Lichtleistung in N Eingangsfasern auf M Ausgangsfasern verteilt. Derartige Bauteile werden in passiven Lichtwellenleiternetzen als Lichtleistungsverteiler oder -kombinierer eingesetzt. Die Aufteilung der Lichtleistung bzw. das Vereinigen der Lichtleistung von mehreren Fasern auf eine Faser geschieht im Mischbereich des Kopplers. Man unterscheidet faseroptische und planaroptische Koppler. Im wesentlichen sind bisher 2 Methoden zur Herstellung planaroptischer Koppler f·ur Polymer-Lichtwellenleiter-Systeme bekannt. Es ist ein Verfahren f·ur die Herstellung planaroptischer Komponenten f·ur Polymer-Lichtwellenleiter bekannt, bei welchen ein Substrat ·uber eine Mehrfachbeschichtung eine 250 mu m dicke Photoresistschicht aufgebracht wird, die mittels einer Maske und UV-Licht strukturiert wird (vgl. A. Boiarski, SPIE, Bd. 840, S. 29 (1987). Die unbelichteten Bereiche ergeben nach dem Entwickeln einen im Querschnitt quadratischen Wellenleiter-Kanal, in den Polymer-Lichtwellenleiter mit einem Durchmesser von 250 mu m eingelegt werden. Der Freiraum zwischen den Fasern wird anschliessend mit einem geeigneten optischen Giessharz ausgef·ullt. Weiterhin ist ein optischer Koppler bekannt, der in der Weise hergestellt wird, dass die in einem transparenten Substrat herausgearbeiteten Nuten mit einem lichtdurchl·assigen Material zur Ausbildung von lichtleitenden Kan·alen gef·ullt werden, wobei die Brechzahl dieses Materials h·oher ist als die des Substrates (vgl. JP 61-73109). Die technische Realisierung der Wellenleiter-Kan·ale wird nicht beschrieben. Schliesslich ist auch bekannt, mit einem Excimer-Laser Kunststoffe zu bearbeiten (vgl. R. Srinivasan et al., Appl. Phys. Letters, 41 (b) S. 576 (1982)). Es wurde nun gefunden, dass man mit einem Excimer-Laser Wellenleiter-Kan·ale mit geringen Oberfl·achenrauhigkeiten und hohen Massgenauigkeiten in einen Kunststoff fr·asen kann. F·ur das erfindungsgem·asse Verfahren wird eine Platte aus einem transparenten Kunststoff zum Anlegen von Kan·alen auf einen in x-, bzw. y-Richtung beweglichen Schiebetisch befestigt. Die Platte wird mit einem in z-Richtung verlaufenden fokussierenden Excimer-Laserstrahl bestrahlt. Der Schiebetisch wird so bewegt, dass in der transparenten Platte die Kan·ale f·ur die gew·unschte Wellenleiter-Struktur eingefr·ast werden. Eine andere M·oglichkeit besteht darin, durch eine Metallmaske mit der gew·unschten Struktur hindurch die Kunststoffplatte zu beleuchten. Dabei kann man 2 Verfahren verwenden: erstens einen stark aufgeweiteten Laserstrahl, der die gesamte Maske ausleuchtet, oder zweitens einen spaltf·ormigen Laserstrahl, der in der Breite die Maske abdeckt, aber ·uber die L·ange der Maske mit Hilfe eines beweglichen Spiegels fortbewegt wird. Die Kunststoffplatte besteht aus einem transparenten Material, wie z.B. PMMA, PS, Polymethylpenten, PET oder PC. Die Plattendicke betr·agt 1 bis 20 mm, vorzugsweise 1 bis 10 mm. Die L·ange und Breite der Platte liegen je nach herzustellendem Kopplertyp im Bereich von 5 bis 200 mm, vorzugsweise 80 bis 120 mm. Zur Ablation verwendet man als Excimer-Lasergasf·ullung f·ur PMMA und Polymethylpenten vorzugsweise ArF (Laserwellenl·ange lambda = 193 nm) und f·ur PC, PET und PS vorzugsweise KrF (Wellenl·ange lambda = 248 nm). Nachdem nun unter Verwendung eines Excimer-Lasers Wellenleiter-Kan·ale in die transparente Kunststoffplatte gefr·ast wurden, k·onnen in die Kan·ale Polymer-Lichtwellenleiter gelegt und der Freiraum zwischen den Faserenden mit einem transparenten Giessharz ausgef·ullt werden. Wirtschaftlicher ist es, die strukturierte Kunststoffplatte galvanisch mit einem Metall zu ·uberziehen und die entstandene Metall struktur als Formeinsatz f·ur ein Spritzguss-Werkzeug zur Massenfertigung zu verwenden. Die Vorteile des erfindungsgem·assen Verfahrens im Vergleich zu den bekannten Verfahren liegen einerseits in der h·oheren Massgenauigkeit und der geringeren Wandrauhigkeit der erhaltenen Kan·ale und andererseits in der M·oglichkeit, Strukturh·ohen von 1 mm und mehr zu erzeugen, was mit den bekannten Verfahren ohne weiteres nicht m·oglich ist. Das folgende Beispiel erl·autert die Erfindung anhand Figuren 1,2,3, 4 und 5. Herstellung eines Y-Kopplers Ein 4 mm dickes PMMA-Pl·attchen (4) mit einer L·ange von 30 mm und einer Breite von 20 mm wurde auf einem in x- und y-Richtung beweglichen Schiebetisch befestigt. Der Tisch wurde durch einen Computer gesteuert, in dem die Koordinaten der y-f·ormigen Wellenleiter-Kan·ale gespeichert waren. Der Strahl eines mit ArF betriebenen Excimer-Lasers ( lambda = 193 nm), der senkrecht zur Tischebene auf das Pl·attchen fokussiert war, fr·aste gem·ass der angegebenen Koordinaten die das y-Profil bildenden Kan·ale (1), (2) und (3) in den Kunststoff. Die Breite und Tiefe der Kan·ale betrug genau 1 mm, der Winkel des Ypsilons 20 DEG (Fig. 1). Nach Reinigung dieses Fr·asteils wurden Polymer-Lichtwellenleiter (5, 6, 7) mit einem Durchmesser von 1 mm, deren Enden (8, 9, 10) wegen der ben·otigten guten optischen Qualit·at mit einem Mikrotommesser vorher pr·apariert worden waren, in die Kan·ale (1), (2) und (3) relativ nahe an die Koppelstelle (11) eingelegt (Fig. 2). Der Freiraum zwischen den Faserstirnfl·achen (8, 9, 10) wurde mit einem optisch transparenten Epoxyharz (12) (EPO-TEK 301-2, nD = 1,564) ausgef·ullt. Der Brechungsindex des Harzes (12) wurde so gew·ahlt, dass die Numerische Apertur (NA) des Koppelbereichs (11) mit PMMA als optischer Mantel der NA der in die Nuten (1, 2, 3) eingelegten Polymer-Lichtwellenleiter (5, 6, 7) entsprach. Zum Schluss wurde ein PMMA-Pl·attchen (13) als Abdeckung auf den Koppler geklebt. Die Einf·uged·ampfung mit der in Kanal (1) befindlichen Faser (5) als Eingang und den in den Kan·alen (2) und (3) befindlichen Fasern als Ausg·angen betrug 4,7 dB zw. 4,9 dB. Die Abweichung untereinander betrug damit nur 0,2 dB. Die Fig. 3 zeigt einen Y-Koppler, welcher durch drei Lichtwellenleiter (5, 6 und 7) gebildet wird, die an der Koppelstelle (11) in der vorstehend beschriebenen Weise verbunden wurden. Die Herstellung dieses Kopplers ist beispielsweise auch in einem Spritzgiesswerkzeug m·oglich. Herstellung eines asymmetrischen Kopplers In ein 4 mm dickes PMMA-Pl·attchen (4) mit einer L·ange von 35 mm und einer Breite von 30 mm wurde mit Hilfe eines Excimerlasers(ein asymmetrisches Y-Kanalprofil gefr·asst. Die hergestellten Kan·ale (1, 2, 3) hatten eine Breite und Tiefe von 1 mm. Der Winkel beta des asymmetrischen Ypsilon lag im Bereich von 0 bis 60 DEG typischerweise zwischen 5 und 25 DEG . Nach Reinigung eines Fr·asteils wurden Polymer-Lichtwellenleiter mit einem Durchmesser von 1 mm, deren Enden mit einem Mikrotommesser geschnitten worden waren, in die Kan·ale relativ nahe an die Koppelstelle eingelegt (Fig. 4). Analog zum symmetrischen Y-Koppler wurde der verbleibende Freiraum mit einem optisch transparenten Epoxyharz (EPO-TEK 301-2, no = 1,564) aufgef·ullt. Als Abdeckung diente wieder ein d·unnes PMMA-Pl·attchen (13), das auf die Kopplerplatte (4) geklebt wurde. Das Pl·attchen hatte eine L·ange von 35 mm, eine Breite von 30 mm und eine Dicke von 2 mm. Auf diese Weise ist es m·oglich, durch Variation des Winkels beta ein definiertes Aufteilungsverh·altnis einzustellen. Y-Koppler mit Faserprofil Mit einem Excimerlaser ( lambda = 193 mm) wurde in zwei dicken PMMA-Pl·attchen (4, 13), die eine L·ange von 30 mm, eine Breite von 20 mm und eine Dicke von 4 mm hatten, eine symmetrische Y-Struktur mit einem halbrunden Profil herausgefr·asst. Die hergestellten Kan·ale (1 min , 2 min , 3 min ) hatten einen Radius von 1 mm. Nach Reinigung der Fr·asteile wurden Polymer-Lichtwellenleiter mit einem Durchmesser von 1 mm, deren Enden mit einem Mikrotommesser geschnitten worden waren, in die Kan·ale eines Blocks relativ nahe an der Koppelstelle (11) eingelegt (Fig. 5). Analog zu den vorherigen Beispielen wird wieder der Zwischenraum mit einem Epoxyharz ausgef·ullt. Zur Vermeidung von Blasenbildung wurde der Kleber zwischen den Fasern an Luft vorgetrocknet. Nach Einsetzen der Aush·artung wird das zweite PMMA- Pl·attchen (13), in dem sich ebenfalls ein Y-Profil befindet, ·uber das erste Pl·attchen (4), in dem die Fasern (5, 6, 7) eingelegt wurden, gest·ulpt und verklebt. Die Einf·uged·ampfung mit der in Kanal (1) befindlichen Faser als Eingang und den in den Kan·alen (2) und (3) befindlichen Fasern als Ausg·angen betrug 4.0 dB bzw. 4.2 dB. Die Abweichung untereinander betrug damit nur 0,2 dB. Die bei den vorherigen Beispielen vorhandenen Fl·achenverluste von 1 dB konnten durch das halbrunde Kanalprofil auf ein Minimum reduziert werden. Auch beim asymmetrischen Y-Koppler k·onnte die Einf·uged·ampfung durch ein halbrundes Randprofil um bis zu 1 dB verringert werden. Es besteht auch die M·oglichkeit, halbrunde Profile mit einer