TITLE: NEW EPOXY RESIN COMPOSITIONS European Patent Application EP0462053 A3 ABSTRACT: Abstract of EP0462053 Pulverulent, free-flowing compositions containing A) liquid or semisolid epoxy resins and B) solid, colloidal condensation polymers made from urea or melamine and formaldehyde, having a pore volume of greater than 1 cm<3>/g and a specific surface area of greater than 5 m<2>/g, which can be used, for example, as powder coatings, adhesives, casting resins and compression-moulding compositions. INVENTORS: Renner, Dr. Alfred Cotting, Dr. Jacques-alain APPLICATION NUMBER: EP19910810401 PUBLICATION DATE: 05/13/1992 FILING DATE: 05/28/1991 ASSIGNEE: CIBA-GEIGY AG INTERNATIONAL CLASSES: C08G59/00; C08L61/20; C08L63/00; C09D5/03; C09D163/00; C09J163/00; (IPC1-7): C08L63/00; C08L61/20 EUROPEAN CLASSES: C08L61/20+B4Z; C08L63/00+B4B3 CLAIMS: 1. Pulverf·ormige, frei fliessende Zusammensetzungen enthaltend A) fl·ussige oder halbfeste Epoxidharze und B) feste kolloidale Kondensationspolymere aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd mit einem Porenvolumen von gr·osser als 1 cm<3>/g und einer spezifischen Oberfl·ache von gr·osser als 5 m<2>/g. 2. Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Komponente A ein Epoxidharz mit einem Erweichungspunkt unterhalb von 40 DEG C ist. 3. Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Komponente B ein Porenvolumen von gr·osser als 2 cm<3>/g hat. 4. Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente B ein Harnstoff-Formaldehydpolymer ist. 5. Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverh·altnis von Komponente A zu Komponente B 3,5 - 0,6: 1 ist. 6. Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverh·altnis von Komponente A zu Komponente B 1,5 - 0,8 : 1 ist. 7. Verfahren zur Herstellung geh·arteter Produkte unter Verwendung der Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1. 8. Verwendung der Zusammensetzungen gem·ass Anspruch 1 f·ur den Oberfl·achenschutz. DESCRIPTION: Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen enthaltend Epoxidharze und feste kolloidale Kondensationspolymere aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd, Verfahren zur Herstellung von geh·arteten Produkten unter Verwendung dieser Zusammensetzungen und Verwendung dieser Zusammensetzungen. Epoxidharzzusammensetzungen f·ur mannigfaltige Anwendungen und Technologien sind dem Fachmann allgemein bekannt. Der Einsatz fl·ussiger Epoxidharze ist jedoch f·ur bestimmte Anwendungen, beispielsweise in der Pulverlack- und Pressmassentechnologie, nicht m·oglich oder mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. So hat es nicht an Versuchen gefehlt, eine Verfestigung von fl·ussigen Epoxidharzen zu erreichen. Beispielsweise werden in der EP-Patentschrift 38 292 unter anderem fl·ussige Epoxidharze mit Hilfe von mineralischen F·ullstoffen in rieself·ahige Mischungen umgewandelt. Die Konsistenz dieser Mischungen gen·ugt jedoch nicht in jeder Hinsicht den hohen Anforderungen, da die Materialien zumeist in Kr·umelform anfallen. Ausserdem bedingt der hohe F·ullstoffanteil ein hohes Gewicht dieser Materialien. Feste kolloidale Kondensationspolymere aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd sind dem Fachmann beispielsweise aus Makromol. Chem. 120, 68 (1968) und aus Makromol. Chem. 149, 1 (1971) bekannt. Diese Kondensationspolymere finden zum Beispiel als Weisspigmente bei der Papierherstellung und als Verst·arkungen von Elastomeren Verwendung. Weiterhin eignen sich die Polymeren f·ur die Abwasserreinigung und f·ur Verwendungen in der Agrarchemie. Es wurde nun gefunden, dass fl·ussige und halbfeste Epoxidharze mit Hilfe von kolloidalen Kondensationspolymeren aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd in frei fliessende, nicht zusammenbackende Pulver umgewandelt werden k·onnen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher pulverf·ormige, frei fliessende Zusammensetzungen enthaltend A) fl·ussige oder halbfeste Epoxidharze und B) feste kolloidale Kondensationspolymere aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd mit einem Porenvolumen von gr·osser als 1 cm<3>/g und einer spezifischen Oberfl·ache von gr·osser als 5 m<2>/g. Bevorzugt sind Epoxidharze mit einem Erweichungspunkt unterhalb von 40 DEG C. Bei den fl·ussigen und halbfesten Epoxidharzen, die in den erfindungsgem·assen Zusammensetzungen Verwendung finden, handelt es sich um Verbindungen, die im Mittel mehr als eine 1,2-Epoxidgruppe im Molek·ul besitzen. Der Begriff "fl·ussiges oder halbfestes Epoxidharz" ist dem Fachmann auf dem Gebiet der Epoxidharze an sich bekannt. Solche Harze k·onnen eine aliphatische, aromatische, cycloaliphatische, araliphatische oder heterocyclische Struktur haben; sie enthalten Epoxidgruppen als Seitengruppen oder diese Gruppen bilden einen Teil eines alicyclischen oder heterocyclischen Ringsystems. Die Epoxidgruppen sind vorzugsweise als Glycidylgruppen ·uber Ether- oder Esterbindungen mit dem Restmolek·ul verbunden, oder es handelt sich um N-Glycidylderivate von heterocyclischen Aminen, Amiden oder Imiden. Epoxidharze dieser Typen sind allgemein bekannt und im Handel erh·altlich. Bevorzugte Epoxidharze enthalten wenigstens zwei Reste der Formel I EMI2.1 wobei diese Reste direkt an Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefelatome gebunden sind, worin R1 und R3 beide Wasserstoff sind, R2 Wasserstoff oder Methyl und n = 0 ist, oder worin R1 und R3 zusammen -CH2-CH2- oder -CH2-CH2-CH2- bedeuten, R2 dann Wasserstoff und n = 0 oder 1 ist. Beispielhaft f·ur Epoxidharze dieses Typs w·aren zu erw·ahnen: I) Polyglycidyl- und Poly-( beta -methylglycidyl)-ester erh·altlich durch Umsetzung einer Verbindung mit mindestens zwei Carboxylgruppen im Molek·ul und Epichlorhydrin bzw. Glycerindichlorhydrin bzw. beta -Methyl-epichlorhydrin. Die Umsetzung erfolgt zweckm·assig in der Gegenwart von Basen. Als Verbindungen mit mindestens zwei Carboxylgruppen im Molek·ul k·onnen alipharische Polycarbons·auren verwendet werden. Beispiele f·ur diese Polycarbons·auren sind Glutars·are, Adipins·aure, Pimelins·aure, Korks·aure, Azelains·aure, Sebazins·aure oder dimerisierte bzw. trimerisierte Linols·aure. Es k·onnen aber auch cycloaliphatische Polycarbons·auren eingesetzt werden, wie beispielsweise Tetrahydrophthals·aure, 4-Methyltetrahydrophthals·aure, Hexahydrophthals·aure oder 4-Methylhexahydrophthals·aure. Weiterhin k·onnen aromatische Polycarbons·auren Verwendung finden, wie beispielsweise Phthals·aure, Isophthals·aure, Trimellits·aure oder Pyromellits·aure. Ebenfalls k·onnen auch carboxylterminierte Addukte, z.B. von Trimellits·aure und Polyolen, wie beispielsweise Glycerin oder 2,2-Bis-(4-hydroxycyclohexyl)-propan verwendet werden. II) Polyglycidyl- oder Poly-( beta -methylglycidyl)-ether erh·altlich durch Umsetzung einer Verbindung mit mindestens zwei freien alkoholischen Hydroxygruppen und/oder phenolischen Hydroxygruppen und einem geeignet substituierten Epichlorhydrin unter alkalischen Bedingungen, oder in Anwesenheit eines sauren Katalysators und anschliessender Alkalibehandlung. Ether dieses Typs leiten sich beispielsweise ab von acyclischen Alkoholen, wie Ethylenglykol, Diethylengykol und h·oheren Poly-(oxyethylen)-glykolen, Propan- 1,2-diol, oder Poly-(oxypropylen)-glykolen, Propan- 1,3-diol, Butan- 1,4-diol, Poly-(oxytetramethylen)-glykolen, Pentan- 1,5-diol, Hexan- 1,6-diol, Hexan-2,4,6-triol, Glycerin, 1, 1, 1-Trimethylolpropan, Bistrimethylolpropan, Pentaerythrit, Sorbit, sowie von Polyepichlorhydrinen. Sie leiten sich aber auch beispielsweise ab von cycloaliphatischen Alkoholen wie 1,3-oder 1,4-Dihydroxycyclohexan, Bis-(4-hydroxycyclohexyl)-methan, 2,2-Bis-(4-hydroxy-cyclohexyl)-propan oder 1,1 -Bis-(hydroxymethyl)-cyclohex-3-en oder sie besitzen aromatische Kerne wie N,N-Bis-(2-hydroxyethyl)-anilin oder p,p min -Bis-(2-hydroxyethyl-amino)-diphenylmethan. Die Epoxidverbindungen k·onnen sich auch von einkernigen Phenolen ableiten, wie beispielsweise von Resorcin oder Hydrochinon; oder sie basieren auf mehrkernigen Phenolen wie beispielsweise auf Bis-(4-hydroxyphenyl)-methan, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan, 2,2-Bis-(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)-propan oder auf unter sauren Bedingungen erhaltene Kondensationsprodukte von Phenolen mit Formaldehyd wie Phenol-Novolake. III) Poly-(N-glycidyl)-Verbindungen sind beispielsweise erh·altlich durch Dehydrochlorierung der Reaktionsprodukte von Epichlorhydrin mit Aminen, die mindestens zwei Aminowasserstoffatome enthalten. Bei diesen Aminen handelt es sich zum Beispiel um Anilin, Toluidin, n-Butylamin, Bis-(4-aminophenyl)-methan, m-Xylylendiamin oder Bis-(4-methylaminophenyl)-methan. Zu den Poly-(N-glycidyl)-Verbindungen z·ahlen aber auch N,N min -Diglycidylderivate von Cycloalkylenharnstoffen, wie Ethylenharnstoff oder 1,3-Propylenharnstoff, und N,N min -Diglycidylderivate von Hydantoinen, wie von 5,5-Dimethylhydantoin. IV) Beispiele f·ur Poly-(S-glycidyl)-Verbindungen sind Di-S-glycidylderivate, die sich von Dithiolen, wie beispielsweise Ethan- 1,2-dithiol oder Bis-(4-mercaptomethylphenyl)-ether ableiten. V) Beispiele f·ur Epoxidharze mit einem Rest der Formel I, worin R1 und R3 zusammen -CH2-CH2- bedeuten und n 0 ist, sind Bis-(2,3-epoxicyclopentyl)-ether, 2,3-Epoxicyclopentylglycidylether oder 1,2-Bis-(2,3-epoxicyclopentyloxy)-ethan. Ein Epoxidharz mit einem Rest der Formel I, worin R1 und R3 zusammen -CH2-CH2- sind und n 1 bedeutet, ist beispielsweise 3,4-Epoxi-6-methyl-cyclohexancarbons·aure-(3 min ,4 min -epoxi-6 min -methyl-cyclohexyl)-methylester. Es lassen sich aber auch Epoxidharze verwenden, bei denen die 1,2-Epoxidgruppen an unterschiedliche Heteroatome bzw. funktionelle Gruppen gebunden sind; zu diesen Verbindungen z·ahlen beispielsweise das N,N,O-Triglycidylderivat des 4-Aminophenols, der Glycidylether-glycidylester der Salicyls·aure, N-Glycidyl-N min -(2-glycidyloxypropyl)-5,5-dimethylhydantoin oder 2-Glycidyloxy-1,3-bis-(5,5-dimethyl-1-glycidylhydantoin-3-yl)propan. Fener sind auch fl·ussige vorreagierte Addukte solcher Epoxidharze mit H·artern f·ur Epoxidharze geeignet. Falls gew·unscht, kann eine Mischung von Epoxidharzen in den erfindungsgem·assen Zusammensetzungen verwendet werden. Besonders bevorzugt als Epoxidharze werden Polyglycidylether von Bisphenolen, wie beispielsweise von 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan oder Bis-(4-hydroxyphenyl)-methan oder von den oben erw·ahnten aliphatischen Polyolen, insbesondere 1, 1, 1 -Trimethylolpropan und Bistrimethylolpropan. Ebenfalls bevorzugt als Epoxidharze werden die Diglycidylester der oben erw·ahnten Dicarbons·auren, insbesondere Hexahydrophthals·aure, sowie der Triglycidylester von Trimellits·aure. Als Epoxidharz auf cycloolefinischer Basis wird 3,4-Epoxi-6-methyl-cyclohexancarbons·aure-(3 min ,4 min -epoxi-6 min -methyl-cyclohexyl)-methylester besonders bevorzugt. Die festen kolloidalen Kondensationspolymere aus Harnstoff oder Melamin und Formaldehyd mit einem Porenvolumen von gr·osser als 1 cm<3>/g und einer spezifischen Oberfl·ache von gr·osser als 5 m<2>/g, die in den erfindungsgem·assen Zusammensetzungen Verwendung finden, und deren Herstellung sind in Makromol. Chem. 120, 68 (1968) und in Makromol. Chem. 149, 1 (1971) beschrieben. Bevorzugt sind solche Kondensationspolymere, die ein Porenvolumen von gr·osser als 2 cm<3>/g haben. Besonders bevorzugt sind Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationspolymere. Methoden zur Bestimmung des Porenvolumens und der spezifischen Oberfl·ache sind dem Fachmann allgemein bekannt. So kann das Porenvolumen beispielweise mit der Quecksilber-Porosimetrie bestimmt werden. Die spezifische Oberfl·ache kann beispielsweise mit einer modifizierten BET-Adsorption von Stickstoff nach der Methode von Haul und D·umbgen (Chem.-Ing.-Techn. 35, 586 (1963)) ermittelt werden. Bevorzugt sind Zusammensetzungen, in denen das Gewichtsverh·altnis von Komponente A zu Komponente B 3,5 - 0,6 : 1 ist. Besonders bevorzugt sind Zusammensetzungen, in denen das Gewichtsverh·altnis von Komponente A zu Komponente B 1,5 - 0,8 : 1 ist. Die Herstellung der erfindungsgem·assen Zusammensetzungen erfolgt im allgemeinen so, dass die Komponente A in die aufgewirbelte oder ger·uhrte Komponente B eingespritzt, einged·ust oder eingetropft wird. Bevorzugt wird die Komponente A in einer solchen relativen Menge eingetragen, dass die Erweichungstemperatur der erfindungsgem·assen Zusammensetzungen oberhalb von 100 DEG C verbleibt. Ist die Viskosit·at der Komponente A f·ur die genannten Eintragsarten zu hoch, so kann diese mit einem geeigneten L·osungsmittel verd·unnt werden, welches w·ahrend des Eintrags, insbesondere im Vakuum entfernt wird. So k·onnen beispielsweise Epoxidharze mit einer Viskosit·at von gr·osser als 10 Pa.s in alipharischen Estern, aliphabschen Ketonen, aromatischen Kohlenwasserstoffen oder Chlorkohlenwasserstoffen, die einen Siedepunkt von kleiner als 150 DEG C haben, oder in Epichlorhydrin, wie es bei der Herstellung des Epoxidharzes anf·allt, gel·ost werden. Es war nicht vorauszusehen, dass gem·ass vorliegender Erfindung frei fliessende, nicht klebende und nicht zusammenbackende Pulver erhalten werden, welche die Verwendung von an sich fl·ussigen Epoxidharzen beispielsweise in der Pulverlack- und Pressmassentechnologie sowie die Verwendung als Klebstoffe und Giessharze gestattet. Die erfindungsgem·assen Zusammensetzungen k·onnen zur Herstellung geh·arteter Produkte mit geeigneten H·artern, die dem Fachmann an sich bekannt sind, versetzt und bei Temperaturen von 100-250 DEG C ausgeh·artet werden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher auch ein Verfahren zur Herstellung geh·arteter Produkte unter Verwendung der erfindungsgem·assen Zusammensetzungen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin die Verwendung der erfindungsgem·assen Zusammensetzungen f·ur den Oberfl·achenschutz. In den folgenden Beispielen sind einige bevorzugte Ausf·uhrungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. I. Herstellung der verfestigten Epoxidharze Beispiel 1 : In einem IKA-Laborreaktor RW-20 der Fa. Jahnke & Kunkel werden 30 g ein bei 120 DEG C vorgetrocknetes Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationspolymeres (Pergopak TM M 2; Fa. Martinswerk) mit 135 rpm ger·uhrt. In dieses fluide Pulver werden im Verlauf von 10 min 34, 85 g (30 ml) eines Tetraglycidylethers von Bistrimethylolpropan (Epoxidgruppengehalt von 6,60 eq/kg; Viskosit·at von 590 mPa.s bei 25 DEG C) eingetropft. Es werden 64,85 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 3,70 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 195 DEG C hat. Beispiel 2: In der gleichen Apparatur wie in Beispiel 1 werden 30 g Pergopak TM M 2 und 34,85 g Trimethylolpropan-triglycidylether (Epoxidgruppengehalt von 8,25 eq/kg; Viskosit·at von 55 mPa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 64,85 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 4,50 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 185 DEG C hat. Beispiel 3: 30 g Pergopak TM M werden wie in Beispiel 1 mit 30 g eines Epoxidharzes auf Cycloolefinbasis (Epoxidgruppengehalt von 7,13 eq/kg, Viskosit·at von 365 mPa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 3,60 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 4: 30 g Pergopak TM M werden wie in Beispiel 1 mit 30 g eines Epoxidharzes auf der Basis eines cycloaliphatischen Diglycidylesters (Epoxidgruppengehalt von 5,91 eq/kg, Viskosit·at von 850 mPa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 2,93 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 5: 30 g Pergopak TM M werden wie in Beispiel 1 mit 30 g eines Epoxidharzes auf der Basis eines Sorbitdiglycidylethers (Epoxidgruppengehalt von 5,80 eq/kg, Viskosit·at von 2.0 Pa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 2,62 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 6: 30 g Pergopak TM M werden wie in Beispiel 1 mit 30 g eines Epoxidharzes auf der Basis von epoxidiertem Sojabohnen·ol (Epoxidgruppengehalt von 4,3 eq/kg, Viskosit·at von 600 mPa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 2,15 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 7: Es werden 30 g eines Epoxidharzes auf Bisphenol A-Basis (Epoxidgruppengehalt von 5,33 eq/kg, Viskosit·at von 7,5 Pa.s bei 25 DEG C) in 50 ml 2-Butanon gel·ost. Diese L·osung wird bei 40 DEG C und 2400 Pa in einen Rotationsverdampfer, in dem sich 30 g Pergopak TM M befinden, eingezogen und anschliesssend 1 Stunde bei 40 DEG C und 2400 Pa gehalten. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 2,56 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 8: Es wird wie in Beispiel 7 verfahren und zu 30 g Pergopak TM M eine L·osung von 30 g des Tetraglycidylethers von 2,2 min ,6,6 min -Tetramethylolcyclohexanol (hergestellt gem·ass Beispiel 2 von EP-A 135 477) in 50 ml 2-Butanon zugegeben. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 3,34 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 180 DEG C hat. Beispiel 9: In der gleichen Apparatur wie in Beispiel 1 werden 25,7 g eines kolloidalen Melamin-Formaldehydpolymeren (spez. Oberfl·ache 253 m<2>/g) mit 34,4 g eines Epoxidharzes auf Cycloolefinbasis (Epoxidgruppengehalt von 7,13 eq/kg, Viskosit·at von 365 mPa.s bei 25 DEG C) vermischt. Es werden 60 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 4,8 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 190 DEG C hat. Beispiel 10: Es wird wie in Beispiel 7 verfahren und zu 30 g Pergopak TM M eine L·osung von 98 g des Triglycidylesters von Trimellits·aure (hergestellt gem·ass Beispiel 15 von DE 16 43 777) in 1000 ml Essigs·aureethylester zugegeben. Es werden 128 g eines frei fliessenden Pulvers erhalten, welches einen Epoxidgruppengehalt von 4,42 eq/kg und einen Erweichungspunkt (gemessen auf einer Koflerbank) von 200 DEG C hat. II. 1. Herstellung von Pulverlacken Komponeten: Pulver gem·ass den Beispielen 1, 3, 5, 7, 8 und 10. fester, carboxylgruppenendst·andiger ges·attigter Polyester (Uralac TM P 2400 der Fa. Scado, S·auregehalt: 0,6 eq/kg; Uralac TM P 3400 der Fa. Scado, S·auregehalt: 0,6 eq/kg; Arakote TM der Fa. Ciba-Geigy S·auregehalt: 1,34 eq/kg). Beschleuniger: Gemisch aus 12,5 Gewichtsteilen Alkyl-trimethyl-amoniumbromid (Morpan TM CHSA der Fa. ABM Chemicals) und 87,5 Gewichtsteilen eines festen, ges·attigten, carboxylgruppenhaltigen Polyesterharzes (Neoxit TM TPC 83 der Fa. Savid) Die Komponeten (siehe Tabelle 1) werden gemeinsam w·ahrend 30 Sekunden in einer Analysenm·uhle gemahlen. Danach wird das Pulvergemisch auf ein gereinigtes Aluminiumblech aufgetragen und zwischen 30 - 60 Minuten bei 180 DEG C geh·artet. Der entstandene Lackfilm hat eine Dicke von 40 - 60 mu m. II.2. Herstellung von Giessharzen Es werden 52 g eines Pulvers gem·ass Beispiel 4 mit 66,1 g eines Epoxidharzes auf Cycloolefinbasis (Epoxidgruppengehalt von 7,13 eq/kg, Viskosit·at von 365 mPa.s bei 25 DEG C), 81,9 g eines H·arters auf der Basis von Methyl-Nadicanhydrid und 0,2 g eines Beschleunigers auf der Basis von 1-Methyl-imidazol vermischt, in Stahlformen [(150 x 150 x 4) mm] gegossen und w·ahrend 2 Stunden bei 120 DEG C, 2 Stunden bei 150 DEG C und 2 Stunden bei 180 DEG C geh·artet. Es werden weisse Platten erhalten. II.3. Herstellung von Verklebungen Mit dem in II.2 beschriebenen Giessharz werden Anricorrodal-Bleche verklebt und wie in II.2 ausgeh·artet. III. Pr·ufung der technischen Eipenschaften In Tabelle 2 sind die lacktechnischen Eigenschaften der Pulverlacke zusammengestellt. In Tabelle 3 sind die technischen Eigenschaften der Gussteile zusammengestellt. Die Zugscherfestigkeit der Verklebungen wird gem·ass DM 53283 besrimmt. Von 5 Proben wird ein Mittelwert von 12,6 N/mm<2> erhalten. EMI10.1