Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
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    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
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    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
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Für eine Keramik heißt das: sieben Schritte: Pulversynthese, Mahlung, Formgebung, Sinterung, Polung, Bauteilintegration und Rückgewinnung. Sie sind heute weitestgehend getrennt dokumentiert — DILEMA-K soll das ändern.

Kulmbach, im Dezember 2025. Eine Piezo-Aktorscheibe für einen Diesel-Common-Rail-Injektor entsteht in einer der präzisesten Prozessketten der Materialtechnik.
Sieben Hauptschritte führen vom Rohstoff zum funktionalen Bauteil — und jeder dieser Schritte hat Dutzende Parameter, die das Endergebnis prägen. Pulversynthese (Ausgangschemikalien, Korngröße, Reinheit). Mahlung (Mediengröße, Dauer, Energieeintrag). Formgebung (Bindergehalt, Druck, Grünkörper-Eigenschaften). Sinterung (Aufheizrate, Spitzentemperatur, Atmosphäre, Haltezeit). Polung (Feldstärke, Temperatur, Dauer). Bauteilintegration (Verbindungstechnik, Belastungsprofil). Und am Ende: Rückgewinnung, wenn das Bauteil seinen Dienst getan hat.

In der Praxis sind diese sieben Schritte heute meist in unterschiedlichen Unternehmen, mit unterschiedlichen Dokumentationssystemen und unterschiedlichen Datenformaten erfasst. Der Pulverhersteller kennt seine Chargenparameter, der Keramikhersteller kennt seine Sinterprofile, der Anwender kennt seine Betriebsdaten — aber keiner dieser Datensätze redet mit dem anderen. Das Wissen, das aus einer durchgängigen Datenkette entstehen würde, verteilt sich auf Aktenordner, ERP-Systeme und Excel-Tabellen, die nie zusammengeführt werden.

Genau hier setzt DILEMA-K an. Im Verbundprojekt arbeitet numberland mit vier Keramikherstellern, vier IT-Partnern und drei Forschungseinrichtungen daran, diese sieben Schritte erstmals in einer durchgängig digitalen Kette abzubilden — als Wissensgraph, in dem jede Probe ihre vollständige Vergangenheit mitführt. Die OCO als Datenmodell dahinter beschreibt jeden Prozessschritt mit standardisierten Parametern, jede Messung mit standardisierter Methode (CHMO) und Einheit (QUDT), jede Provenance mit W3C-PROV-O.

Was das für die Branche bedeutet: nicht mehr eine vage Suche nach der „goldenen Charge", sondern systematisches Lernen aus jedem Bauteil. Wenn sich aus 1 000 dokumentierten Sintervorgängen ableiten lässt, welche Parameterkombination zu welcher Bauteildichte führt — und welche Betriebsdaten welche Lebensdauer ergeben — wird Materialentwicklung quantitativ, statt erfahrungsbasiert. Und Recycling wird vom Versprechen zur planbaren Wertschöpfungsstufe: wer weiß, was im Bauteil steckt, kann es zurückgewinnen.

„Eine Keramik durchläuft sieben Hauptschritte vom Pulver bis zum Recycling. In jedem Schritt wird Wissen erzeugt, in fast jedem geht es wieder verloren. DILEMA-K ist der Versuch, aus diesen Fragmenten erstmals ein durchgängiges digitales Abbild der Wertschöpfungskette zu synthetisieren. Wenn das gelingt, ist es ein Modell für andere Materialklassen." — Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • 7 Hauptschritte einer Funktionskeramik-Wertschöpfungskette: Pulversynthese → Mahlung → Formgebung → Sinterung → Polung →
    Bauteilintegration → Recycling
  • DILEMA-K (BMBF-Verbundprojekt seit März 2025): 11 Konsortialpartner decken die gesamte Kette ab
  • Standards im Einsatz: PMDco (gemeinsame Sprache), QUDT (Einheiten), CHMO (Messmethoden), PROV-O (Provenance)
  • Numberland-OCO als Datenmodell: 5200 Klassen, 44 Module, alle Schritte in eigener Modulhierarchie abgebildet
  • Anschluss an MaterialDigital-Aufruf 3: vollständige Wertschöpfungskette inkl. Recycling als Förderkriterium
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge