Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

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    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
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    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
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    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
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    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
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Ohne maschinenlesbare Materialdaten bleibt Kreislaufwirtschaft ein Versprechen. Der entstehende Digital Product Passport der EU macht diese Frage von 2027 an verbindlich — und die Keramikbranche ist nicht vorbereitet.

Kulmbach, im März 2026. Die EU-Ecodesign-Verordnung 2024/1781 wird ab 2027 schrittweise einen Digital Product Passport (DPP) für ausgewählte Produktkategorien verpflichtend einführen — Batterien zuerst, weitere Produktgruppen folgen. Im Kern verlangt der DPP eine maschinenlesbare Identitätskarte für jedes Bauteil: Materialzusammensetzung, Herkunft der Rohstoffe, Schadstoffgehalte, Verarbeitungshistorie, Recycling-Empfehlungen. Was in der Möbelindustrie bei Holzherkunft schon erprobt ist, wird in der Materialindustrie eine grundlegende Umstellung erzwingen.

Keramik ist davon stark betroffen, ohne dass es vielen Akteuren bewusst wäre. Keramische Bauteile stecken in Batterien (Festelektrolyte,
Separatorbeschichtungen), in der Elektronik (MLCC, SAW-Filter), in Medizinprodukten (Implantate, Knochenersatz), in der Automobilbranche (Piezoinjektoren, Sensoren, Substrate). Alles DPP-relevante Produktkategorien. Wer einen Multilayer-Kondensator in einem E-Auto verbaut, wird nachweisen müssen, woher das BaTiO₃ kommt, ob Konfliktrohstoffe enthalten sind, wie das Bauteil am Lebensende behandelt werden muss.

Das technische Problem ist nicht trivial. Eine keramische Zusammensetzung ist keine Schraube — sie hat keine Seriennummer, sondern eine Charge mit Variationen. Sie hat keine eindeutige Geometrie, sondern eine Prozesshistorie. Und sie hat keine triviale Recycling-Route, sondern material- und kontaminationsabhängige Wege: mechanisches Mahlen, chemische Aufarbeitung, Deponierung. Wer im DPP eine Recycling-Empfehlung geben soll, muss die Materialidentität präzise erfassen — und genau das verlangt strukturierte Datenstandards.

Die Bausteine dafür liegen bereit. PMDco modelliert Material und Prozess auf der Mid-Level-Ebene. OCO macht das material-spezifisch für Keramik. PROV-O sichert die Provenance. QUDT die Einheiten. Die Asset Administration Shell aus dem Manufacturing-X-Programm kann als Container für DPP-Daten dienen. Was fehlt, ist die Verbindung: ein DPP-Material-Submodel, das aus diesen Bausteinen einen praktikablen Standard formt. Numberland arbeitet daran — als Teil der Brückenstrategie zwischen MaterialDigital und Manufacturing-X.

„Wer Kreislaufwirtschaft ernst meint, muss zuerst die Daten ändern, nicht die Materialien. Ohne maschinenlesbare Identität gibt es keine sinnvolle Rückführung — nur Versprechen. Der Digital Product Passport ist die richtige Antwort der EU. Jetzt müssen wir die Werkzeuge bauen, mit denen die Keramikbranche ihn ausfüllen kann." — Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • EU-Ecodesign-Verordnung (2024/1781): Digital Product Passport schrittweise ab 2027, Batterien als erste Produktkategorie
  • Keramische Komponenten in DPP-Produktgruppen: Batterien (Festelektrolyte), Elektronik (MLCC), Automotive (Piezo), Medizinprodukte (Implantate)
  • Bestehende Bausteine: PMDco, OCO, PROV-O, QUDT, AAS (Asset Administration Shell aus Manufacturing-X)
  • Was fehlt: DPP-Material-Submodel, das aus diesen Bausteinen einen praktikablen Standard formt
  • Numberland-Beitrag: OCO-zu-AAS-Adapter im Aufbau, Brücke zu Manufacturing-X als strategisches Ziel
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge