Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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plus Sensordaten plus Simulation des Betriebs. Aber ein Material ist keine Maschine — sein „Zwilling" beschreibt Struktur, Eigenschaften und Verhalten über den gesamten Lebenszyklus. Eine zentrale Idee, deren Umsetzung gerade erst beginnt.

Über digitale Zwillinge wird seit zehn Jahren geredet — meist in einem Atemzug mit Industrie 4.0, vorausschauender Wartung und Smart Factory. Das Konzept dahinter ist gut verstanden: ein physisches Objekt (eine Maschine, ein Bauteil, eine Anlage) bekommt ein digitales
Pendant, das seinen Zustand in Echtzeit abbildet. Sensoren liefern Daten, Simulationen schreiben den Zustand fort, Algorithmen erkennen Anomalien. Die Asset Administration Shell (AAS) ist der entstehende Standard dafür.

Für Werkstoffe reicht das nicht. Ein Material hat keine feste Geometrie, keine Seriennummer, keinen klar definierten Betriebszustand. Seine
Eigenschaften hängen davon ab, woher das Pulver kam, wie es gemahlen wurde, in welchem Ofen es bei welcher Atmosphäre gesintert wurde, wie es gepolt wurde, wie es altert. Ein Materialzwilling muss diese Geschichte mitführen — nicht als Datei im Backend, sondern als Teil der semantischen Identität.

Die BMBF-Bekanntmachung MaterialDigital nennt es treffend: „eine genauere Beschreibung des Materials auf mehreren Skalenebenen". Vom Atom (DFT-berechnete Kristallstruktur, Defektchemie) über die Mikrostruktur (Korngrößen, Phasenverteilung, Texturen) bis zum Bauteil (makroskopische Eigenschaften, Betriebshistorie). Jede Skala hat ihre eigene Physik, ihre eigenen Modelle, ihre eigenen Messmethoden — und alle müssen miteinander verknüpft sein, sonst zerfällt der Zwilling in unverbundene Bruchstücke.

Was es konzeptionell braucht, ist Schichtarchitektur: eine Schicht, die Probe, Prozess und Messung material-agnostisch beschreibt; darüber eine Schicht, die material-spezifisches Wissen einbringt — bei Keramik also 230 Raumgruppen, Defektchemie nach Kröger-Vink, die Newnham-Konnektivität für Komposite, die 32 möglichen Koppeleffekte. Genau dieses Modell verfolgt Numberland mit der OCO. Der digitale Zwilling einer BNT-BT-Probe ist darin kein eigenes Datenobjekt, sondern eine Instanz im Wissensgraphen mit Verknüpfungen zu Prozessgeschichte, Messergebnissen und ableitbaren Eigenschaften.

„Wer den digitalen Zwilling für Werkstoffe denkt wie für eine Werkzeugmaschine, denkt zu klein. Ein Material hat keine Geometrie, sondern eine Geschichte — und seine Eigenschaften sind die Spur dieser Geschichte. Den Zwilling zu modellieren heißt, diese Spur lückenlos zu erfassen. Vom Atom bis zum Bauteil, vom Pulversilo bis zum Recycling." — Dr. Wolfgang Grond, Gründer numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • Etablierter digitaler Zwilling: CAD + Sensordaten + Betriebssimulation, Standard für Industrie 4.0, kodiert in AAS (Asset Administration Shell)
  • Materialzwilling: zusätzlich Prozessgeschichte, Mikrostruktur, Skalenkopplung, Alterung — nicht in AAS abgedeckt
  • Vier relevante Skalen in der Keramik: atomistisch, Mikrostruktur, Mesostruktur, Makro/Bauteil
  • OCO-Architektur (L1–L3): material-agnostische Laborbuchschicht + keramik-spezifische Domäne + CQ-getriebene Reasoning-Axiome
  • Verknüpfung zu Manufacturing-X und Catena-X: Material-AAS-Submodel als entstehende Brücke
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge