Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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Die BMBF-Bekanntmachung MaterialDigital benennt das Problem direkt: Materialentwicklung basiert auf „Erfahrung oder Trial-and-Error-Ansätzen". Der Übergang zu datengetriebenen Methoden ist kein Luxus — er ist überfällig.

Wer in der Werkstoffforschung optimiert, navigiert durch einen kombinatorischen Raum von gewaltiger Größe: Zusammensetzung,
Dotierung, Pulveraufbereitung, Formgebung, Sintertemperatur, Atmosphäre, Haltezeit, Aufheizrate, Nachbehandlung. Schon bei sechs Parametern mit je fünf Stufen kommen 15.625 Einzelversuche zusammen. Ein einzelner Sintervorgang dauert 24 Stunden. Rechnerisch ergibt das 42 Jahre Laborzeit für eine einzige Materialoptimierung. So entsteht kein Fortschritt — so entstehen Förderlaufzeiten.

Die Antwort der Werkstoff-Community lautet: datengetriebene Entwicklung. Aber „datengetrieben" heißt nicht KI als Buzzword. Es heißt: jede Messung maschinenlesbar dokumentieren, jeden Prozessschritt mit Provenance versehen, jede Eigenschaft mit standardisierten Einheiten erfassen. Dann — und nur dann — entstehen Datenmengen, aus denen statistische Versuchsplanung,
Hauptkomponentenanalyse und Bayesian Optimization mehr machen können als Rauschen.

Das Problem ist nicht der Mangel an Verfahren — es ist der Mangel an Vergleichbarkeit. Hunderte Fachartikel veröffentlichen Piezokoeffizienten für bleifreie Keramiken wie BNT-BT. Aber kaum zwei davon sind direkt vergleichbar, weil Messbedingungen, Probengeometrie und Vorbehandlung unterschiedlich kodiert werden. Ohne gemeinsame Sprache bleibt jede Veröffentlichung ein Inseldatensatz.

„Wir können nicht 15.000 Experimente machen, um ein einziges Material zu optimieren. Wir müssen lernen, aus jedem Experiment maximal viel zu > ziehen — und das geht nur, wenn die Daten vergleichbar sind. Die Werkzeuge dafür sind da. Sie zu nutzen, ist eine kulturelle Entscheidung, keine technische."* — Dr. Wolfgang Grond, Gründer Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • Materialentwicklung typisch 10–20 Jahre vom Konzept bis zur Anwendung
  • 70 % der publizierten Materialdaten nicht reproduzierbar (Baker, Nature 2016 — Befragung von 1 576 Forschern)
  • Kombinatorischer Raum bei 6 Sinterparametern × 5 Stufen: 15.625 Versuche
  • BMBF-Förderaufruf MaterialDigital_3 (2023): „Trial-and-Error" wird explizit als zentrales Problem benannt
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge