Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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auch der Beiträge kleiner und mittlerer Unternehmen". Nach gut einem Jahr DILEMA-K wird sichtbar, was das in der Praxis bedeutet — und warum KMU eine andere Innovationsdynamik in Förderprojekte tragen als Großforschungseinrichtungen.

Kulmbach, im Mai 2026. Im Mai 2025 hat sich numberland an dieser Stelle als Einzelunternehmen vorgestellt: ein Materialwissenschaftler mit Software-Architektur-Hintergrund, drei Produkte, ein Konsortium. Vierzehn Monate später ist es Zeit für eine erste Bestandsaufnahme — nicht des
Unternehmens, sondern der Rolle, die KMU im MaterialDigital-Programm spielen.

Die Bekanntmachung MaterialDigital3 macht KMU-Einbindung zum expliziten Förderkriterium. Dahinter steckt eine konkrete Erfahrung der ersten beiden Förderaufrufe: Großforschungseinrichtungen liefern brillante Konzepte, aber selten verwertbare Werkzeuge. Universitäre Lehrstühle entwickeln hochwertige Software, aber sie sterben mit dem Doktoranden, der sie geschrieben hat. Was bleibt, ist eine ZIP-Datei auf Zenodo — und ein zitierfähiges Paper.

Was KMU anders machen können, ist nicht inhaltlich. Es ist strukturell. Ein KMU muss innerhalb der Förderlaufzeit ein Geschäftsmodell entwickeln, sonst überlebt es nicht. Diese Notwendigkeit erzeugt Pragmatismus, der in einem akademischen Umfeld schwer entstehen kann. Ein KMU baut nicht das wissenschaftlich vollständigste Modell, sondern das, was Anwender nächste Woche benutzen können — und perspektivisch dafür bezahlen würden. Ein KMU diskutiert nicht drei Jahre über Modulgrenzen, sondern entscheidet und baut. Ein einzelner Architekt liefert in zwei Wochen, was an drei Lehrstühlen sechs Monate kostet — nicht weil er besser ist, sondern weil keine Koordination nötig ist.

Was KMU nicht können, gehört genauso zur ehrlichen Bilanz. Sie führen keine großen Messreihen durch, sie betreuen keine Doktoranden, sie bauen keine zitierfähige akademische Reputation auf. Genau dafür braucht es das Konsortium. Im DILEMA-K-Verbund liefern Hersteller reale Pilotdaten, Forschungseinrichtungen sichern die wissenschaftliche Tiefe, IT-Partner — darunter Numberland — bauen die Werkzeuge. Jeder Partner macht, was er strukturell am besten kann.

Was das politisch bedeutet: MaterialDigital wird nur dann ein langfristig funktionierendes Ökosystem, wenn KMU darin nicht nur als Akzent-Beigabe mitlaufen, sondern als gleichberechtigte Werkzeugbauer auftreten. Die deutsche Forschungslandschaft hat hier strukturell Aufholbedarf gegenüber Modellen wie der amerikanischen Materials Genome Initiative, in der KMU und Spin-offs eine gewichtige Rolle spielen.

„Wir sind in DILEMA-K nicht der Junior-Partner. Wir sind die einzigen, die nach Projektende strukturell überleben müssen — alle anderen Partner haben ihre Grundfinanzierung. Diese Asymmetrie ist nicht Schwäche, sie ist Stärke. Wer überleben muss, baut anders als wer nicht überleben muss." — Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • BMBF-Bekanntmachung MaterialDigital_3 (2023): KMU-Einbindung als explizites Förderkriterium
  • DILEMA-K-Konsortium: Hersteller (KMU + Mittelstand), IT-Partner (überwiegend KMU), Forschungseinrichtungen
  • Strukturelle KMU-Stärken: Geschwindigkeit, Architektur-Konsistenz, Verwertungsdruck, fehlende Koordinations-Overhead
  • Strukturelle KMU-Grenzen: kein Messreihen-Volumen, keine Doktoranden-Betreuung, keine akademische Zitations-Reputation
  • US-Vergleich: Materials Genome Initiative seit 2011, KMU- und Spin-off-getrieben, deutscher Aufholbedarf strukturell sichtbar
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge