Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

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    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
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    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
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- fünfzehn Jahre nach Beginn der Bewegung. Über 40 davon sind strukturell inkompatibel zueinander. Das ist kein Fortschritt — das ist
Fragmentierung. Eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Kulmbach, im Oktober 2025. Die Studie von Norouzi und Kollegen, erschienen im Sommer 2024 in *Advanced Engineering Materials*, ist die bisher gründlichste Erhebung der Werkstoff-Ontologie-Landschaft. Die Forscher identifizierten 94 öffentlich dokumentierte Ontologien aus europäischen
Forschungsprojekten und kategorisierten sie nach Ebene (Top-Level, Mid-Level, Domain, Application), nach Methodik, nach FAIR-Compliance und nach Wartungsstatus. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Über 40 Ontologien sind strukturell so unterschiedlich aufgebaut, dass ein Datenaustausch zwischen ihnen nur über manuelles Mapping möglich ist. Die beiden vorherrschenden Schulen — BFO mit der weltweit etablierten OBO Foundry und EMMO als europäischer Eigenentwicklung — folgen unterschiedlichen philosophischen Grundannahmen und sind deshalb nicht direkt kompatibel.
Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Projekten, die weder BFO noch EMMO nutzen, sondern eigene Top-Level definieren oder ganz auf eine Vereinheitlichung verzichten.

Hinter dieser Fragmentierung stehen drei strukturelle Treiber. Erstens das Förderprojekt-Modell: jedes Projekt hat seine eigene Laufzeit, sein eigenes Konsortium, seine eigene Domäne — und baut deshalb seine eigene Ontologie. Zweitens der akademische Anreiz: wer eine neue Ontologie publiziert, bekommt Zitationen — wer nur eine bestehende erweitert, weniger. Drittens das Tooling-Defizit: es ist heute schwerer, eine vorhandene Ontologie zu verstehen und sinnvoll zu erweitern, als eine neue von Grund auf zu bauen.

Die Norouzi-Studie zeigt auch positive Trends. PMDco etabliert sich als Mid-Level-Standard für deutsche Materialprojekte, BattINFO als EMMO-aligned Standard für Batterien, ChEBI als Chemie-Brücke. Was fehlt, ist eine disziplinübergreifende Brückenstrategie — ein expliziter, gepflegter Mapping-Layer zwischen den Schulen. Solange den niemand baut, bleiben die Ontologien Inseln.

Numberland hat sich in der OCO bewusst entschieden, BFO über die PMDco-Brücke zu nutzen — und plant für die nächsten Jahre explizite Alignments zu EMMO-aligned Ontologien wie BattINFO und CHAMEO. Nicht als Konkurrenz, sondern als gangbare Brücke. Wer interoperable Werkstoffdaten will, muss die Brücken bauen, die heute fehlen — nicht eine 95. Insel.

„Wer heute eine neue Werkstoff-Ontologie startet, sollte zuerst fragen, ob er das wirklich braucht — oder ob er eine bestehende erweitern kann. Die meisten neuen Ontologien entstehen aus dem Reflex, alles neu zu machen. Das ist verständlich, aber es führt in die Sackgasse, in der wir heute stehen." — Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • 94 Werkstoff-Ontologien in Europa identifiziert (Norouzi et al., Advanced Engineering Materials, 2024)
  • 40 davon strukturell inkompatibel
  • Zwei dominante Schulen: BFO (ISO/IEC 21838) und EMMO (europäisch)
  • Numberland-OCO: BFO-aligned via PMDco-Bridge, EMMO-Alignment auf der Roadmap 
  • Vergleich: KupferDigital, StahlDigital, GlasDigital, OCO bauen alle auf PMDco — gibt zumindest in DE eine emerging Konvergenz
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge