Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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virtuelles Materialdesign als neuer Standard. Deutschland soll „in Europa und weltweit zum führenden Kompetenzträger digitaler
Materialforschung aufsteigen". Was bedeutet das konkret — und wo steht die deutsche Materialforschung heute auf diesem Weg?

Der Anspruch der BMBF-Bekanntmachung ist außergewöhnlich. Materialdesign soll nicht mehr im Labor beginnen, sondern
am Computer. Eigenschaften sollen aus Struktur und Prozess vorhergesagt werden, nicht aus Versuchsreihen extrapoliert. Skalenübergreifende Simulation — vom Atom bis zum Bauteil — soll Routine werden, nicht Sonderleistung einzelner Lehrstühle. Drei Förderaufrufe, ein wachsendes Ökosystem und eine Innovationsplattform bilden den Unterbau für dieses Ziel.

Wo steht Deutschland tatsächlich? Im internationalen Vergleich nüchtern betrachtet im Mittelfeld. Die Materials Genome Initiative der USA hat seit 2011 systematisch Hochdurchsatz-Materialentwicklung in Forschungseinrichtungen verankert. NIMS in Japan betreibt mit MatNavi seit über zwei Jahrzehnten die weltweit umfangreichste öffentliche Materialdatenbank. Die Schweizer Materials Cloud — Ergebnis des MARVEL-Programms — ist Europas am weitesten entwickelte Plattform für computergestützte Materialentwicklung. Was MaterialDigital auszeichnet, ist die Konzentration auf industrielle Wertschöpfung statt auf reine Grundlagenforschung: vom dritten Förderaufruf an sind nur noch industriegeführte Verbundprojekte mit vollständiger Wertschöpfungskette förderfähig.

Was unter „virtuellem Materialdesign" konkret zu verstehen ist, hängt vom Standpunkt ab. Für den Computational Scientist heißt es DFT-Rechnungen, Phasenfeldsimulationen, Bayesian Optimization. Für den Werkstoffingenieur heißt es: ich sage dem System, welche Eigenschaft ich brauche, und es schlägt mir Zusammensetzung und Prozessroute vor. Für den Politiker heißt es: kürzere Entwicklungszeiten, geringere Kosten, schnellere Reaktion auf Lieferkettenschocks. Alle drei Sichtweisen sind richtig — und alle drei
setzen voraus, dass die Daten interoperabel sind. Ohne maschinenlesbare Standards bleibt jede dieser Visionen Stückwerk.

Genau hier setzt das MaterialDigital-Programm an. Die Ontologie PMDco als gemeinsame Sprache, der Workflowstore als Bibliothek wiederverwendbarer Simulationen, das DataPortal als FAIR-konformes Repository — das sind die Bausteine, ohne die der virtuelle Materialdesign-Standard ein Buzzword bleibt. Die jüngeren Förderaufrufe wie MaterialDigital_3 — unter dem auch DILEMA-K für Funktionskeramik gefördert wird — sind die Praxis-Tests, an denen sich die Vision messen lassen muss.

„Die BMBF-Vision ist groß und sie ist richtig. Aber sie wird nicht dadurch erreicht, dass man sie wiederholt — sondern dadurch, dass man
> die Werkzeuge baut, die sie umsetzbar machen. Und die Werkzeuge baut man auf konkreten Materialien — Stahl, Kupfer, Keramik — nicht auf Folien." — Dr. Wolfgang Grond, Gründer numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • - BMBF-Bekanntmachung MaterialDigital_3 (Mai 2023): Zielsetzung „virtuelles Materialdesign soll der neue Standard werden"
  • Internationale Referenzen: Materials Genome Initiative (USA, seit 2011), NIMS/MatNavi (Japan, seit ~2000), Materials Cloud (Schweiz/EU, MARVEL)
  • Förderaufruf 3: nur industriegeführte Verbundprojekte, gesamte Wertschöpfungskette inkl. Recycling
  • DILEMA-K (gefördert seit März 2025): drittes Funktionskeramik-Verbundprojekt im Programm
  • Numberland-Position: "Werkzeugbauer", nicht Materialentwickler
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge