Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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ein Paradigmenwechsel für eine Branche, in der Wissen heute noch in PDFs, Excel-Tabellen und Aktenordnern
schlummert. Wer ist beteiligt, was wird gebaut, wo steht das Programm heute?

Materialwissenschaft erzeugt Daten in Silos: jedes Labor, jede Firma, jedes Förderprojekt speichert anders. Diese Fragmentierung
kostet die deutsche Industrie schätzungsweise Milliarden — in Materialprüfungen, die woanders schon gemacht wurden, in Optimierungen, die ein anderes Labor schon publiziert hat, in Entscheidungen ohne ausreichende Datenbasis. Die BMBF-Initiative MaterialDigital, gestartet 2019, ist die deutsche Antwort darauf.

Das Programm verfolgt vier Kernpfeiler:

  • FAIRe Daten — maschinell verwertbar, vertrauenswürdig, effizient wiederverwendbar;
  • datenbasierte Workflows — digitale Standardarbeitsanweisungen, die Fehler reduzieren und Transparenz schaffen;
  • Ontologien — gemeinsame „Daten-Wörterbücher" für Mensch und KI; und
  • Kooperation — die Erkenntnis, dass Digitalisierung der Materialforschung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
    ist, die kein Institut und keine Firma allein lösen kann.

In drei Förderaufrufen seit 2019 sind über 40 Verbundprojekte entstanden, die diese Vision in unterschiedlichen Materialklassen umsetzen: KupferDigital und StahlDigital für Metalle, GlasDigital für Gläser, DigiBatMat für Batteriematerialien, LeBeDigital für Beton, SmaDi für Smart Materials und seit März 2025 DILEMA-K für Funktionskeramik. Hinter dem Ganzen steht eine zentrale Innovationsplattform — getragen von Fraunhofer IWM, KIT, IWT, Max-Planck-Institut, FIZ Karlsruhe und BAM — die gemeinsame Werkzeuge bereitstellt: das DataPortal als FAIR-konformes Datenrepository, den Workflowstore als Bibliothek wiederverwendbarer Simulations- und Analyse-Pipelines, und die PMD Core Ontology (PMDco) als gemeinsame semantische Grundlage.

Die Vision ist anspruchsvoll: virtuelles Materialdesign als neuer Standard, Deutschland als Kompetenzträger digitaler Materialforschung in Europa und weltweit. Die Realität ist nüchterner: die Werkzeuge stehen, die Ontologien wachsen, aber der gemeinsame Wissensgraph ist noch leer. Die nächsten Jahre entscheiden, ob aus der Infrastruktur eine Praxis wird.

„MaterialDigital ist ein bemerkenswertes Programm — weil es nicht versucht, das nächste Material zu entwickeln, sondern die Sprache, in
der über alle Materialien gesprochen wird. Das ist die richtige Ebene, auf der Deutschland einen Beitrag leisten kann." — Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • BMBF-Initiative MaterialDigital seit 2019, drei Förderaufrufe
  • 40+ Verbundprojekte aktiv, 100+ Partner aus Industrie und Forschung
  • Trägerkonsortium der Innovationsplattform: Fraunhofer IWM, KIT, IWT, Max-Planck-Institut, FIZ Karlsruhe, BAM
  • Werkzeuge: PMD DataPortal (CKAN), PMD Workflowstore, PMDco Core Ontology, PMD OntoDocker
  • Vier Kernpfeiler: FAIRe Daten, Workflows, Ontologien, Kooperation
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge