Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

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Aber was ist eine Ontologie eigentlich — und worin unterscheidet sie sich von einer Datenbank, einem Glossar oder einer
Liste mit Definitionen? Eine Einordnung ohne Fachjargon.

Kulmbach, im August 2025. Eine Ontologie ist nichts Mystisches, und sie hat trotz des Namens wenig mit Philosophie zu tun. Sie ist ein maschinenlesbares Modell eines Wissensbereichs, das nicht nur Begriffe auflistet, sondern auch ihre Beziehungen und Regeln formal festlegt. Genau dieser Sprung von „Liste" zu „Beziehungsnetz" macht den Unterschied.

Drei Dinge, die eine Ontologie nich* ist. Sie ist kein Wörterbuch: ein Wörterbuch übersetzt Worte, eine Ontologie definiert Konzepte und
ihre logischen Verbindungen. Sie ist keine Datenbank: eine Datenbank speichert Fakten in Tabellen, eine Ontologie speichert die Struktur, an der sich Fakten orientieren. Und sie ist keine reine Taxonomie: eine Taxonomie ordnet ein wie Linnés Pflanzensystematik, eine Ontologie
kann zusätzlich schlussfolgern.

Genau diese Schlussfolgerung — englisch *reasoning* — ist die zentrale Fähigkeit. Wenn in der Ontologie steht „BNT-BT ist ein bleifreier
Perowskit" und „bleifreie Perowskite sind Keramiken" und „Perowskite haben eine kubische oder verzerrte Kristallstruktur", dann kann eine Maschine daraus ableiten: BNT-BT ist eine Keramik mit kubischer oder verzerrter Struktur. Niemand hat diese Aussage explizit hingeschrieben — die Logik liefert sie. Bei Tausenden Klassen und Dutzenden Regeln wird das zu einer mächtigen Wissensquelle.

Ontologien sind keine neue Erfindung der Informatik. Das Periodensystem ist im Grunde eine Ontologie der chemischen Elemente: Es definiert nicht nur Namen, sondern auch Gruppen, Perioden, Eigenschaften und ihre Beziehungen. Linnés *Systema Naturae* von 1735 war eine Ontologie der Lebewesen. Das Dewey-Dezimalsystem in Bibliotheken ist eine Ontologie für Buchwissen. Was die heutige Werkstoff-Welt anders macht: diese Strukturen werden jetzt maschinenlesbar — in Formaten wie OWL und RDF, die jeder Computer verarbeiten kann.

Für Werkstoffe bedeutet das konkret: ein Sintervorgang wird nicht als Freitext beschrieben, sondern als Instanz einer Ontologie-Klasse mit
maschinenlesbaren Parametern. Eine Messung verlinkt automatisch zu ihrer Methode (XRD, EDS, Berlincourt), ihrer Einheit (pC/N, GPa, °C)
und ihrer Provenance (wer hat wann was gemessen). Daraus entsteht ein durchsuchbarer Wissensgraph, der weit mehr leistet als eine Tabelle.

„Ontologien sind das, was Datenbankschemata gerne wären, wenn sie nachdenken könnten. Das klingt überheblich, ist aber wörtlich gemeint: eine gute Ontologie kann Schlüsse ziehen, die der Autor nicht explizit formuliert hat. Genau deshalb sind sie für die Werkstoffwissenschaft so wertvoll." Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland

Zahlen, Daten, Fakten

  • Drei Eigenschaften, die eine Ontologie definieren: maschinenlesbare Klassen, formale Beziehungen, ableitbare Schlüsse
  • Technische Grundlage: W3C-Standards OWL (Web Ontology Language), RDF (Resource Description Framework), SPARQL (Abfragesprache)
  • Historische Vorläufer: Periodensystem, Linnés Systema Naturae, Dewey-Dezimalklassifikation
  • Werkstoff-Ontologien heute: 94 in Europa allein (Norouzi 2024)
  • Numberland-Beispiel: OCO mit 5200 Klassen, 170000 Axiomen
EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge