Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie SIE Dokumente benutzen, um zu verstehen, wer SIE sind, und wer ANDERE sind, völlig zu verändern.

  • WER WIR SIND
    Wir sind ein Ingenieurbüro mit dem Arbeitsgebiet TextAnalytics. Für unsere Arbeit benutzen wir technische Dokumente, um komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen
    WARUM
    Ergebnisse werden nachvollziehbar
    ERGÄNZUNG
    Als Ergänzung oder Ersatz eines Brainstormings
  • Was wir tun
    Wir betreiben Explorative Dokumentanalyse (Mustererkennung und maschinelles Lernen), um das zu finden, was Sie sich durch klassisches Lesen sonst mühsam erarbeiten müssten.
    90 Millionen
    Werkstoffnamen finden wir ebenso wie Reaktionsgleichungen, Formeln, Herstellungsverfahren oder Normen
    90 Mess
    größen in ca. 3000 Schreibweisen können wir erkennen und ineinander umwandeln.
  • WIR LIEFERN ANTWORTEN
    Anstatt Experten zu befragen, die Sie zuerst suchen müssten, liefern wir Antworten aus Dokumenten, die von Experten weltweit verfasst worden sind.
    80 %
    geringerer Zeitaufwand
    200 %
    und mehr Steigerung der Ergebnissqualität
  • MASCHINELLES LESEN
    Wir haben Zugriff auf Millionen von Dokumenten mir regelmässigem Update des Datenbestands.
    450
    Millionen Dokumente
    UPDATES
    jede Woche

puzzle

einen Weg, ihre Daten miteinander reden zu lassen. Der wissenschaftliche Vorsprung des Kontinents droht zu einem strukturellen Rückstand zu werden — wenn die Datensilos der Labore und Industrien nicht aufgebrochen werden.

Kulmbach, im Januar 2025. Eine systematische Erhebung der Universität Stuttgart hat im vergangenen Jahr 94 Werkstoff-Ontologien in europäischen Forschungseinrichtungen gezählt. Über 40 davon sind strukturell inkompatibel zueinander. Jedes größere Förderprojekt baut sein eigenes Datenmodell, jedes Institut speichert seine Messergebnisse anders. Das ist kein Fortschritt — das ist Fragmentierung.

In den USA läuft seit 2011 die Materials Genome Initiative, die exakt dieses Problem auf nationaler Ebene angeht. Japan betreibt mit NIMS und MatNavi seit über zwei Jahrzehnten eine zentrale Materialdatenbank, deren Auswertung jedes Jahr neue Werkstoffe in den Markt bringt. Die europäische Antwort heißt seit 2019 MaterialDigital — eine BMBF-Initiative, die Werkstoffdaten maschinenlesbar, verknüpfbar und wiederverwendbar machen will. Parallel arbeiten die EU-Partnerschaften IAM4EU (€500 Mio, 2025–27) und P4Planet (€2,6 Mrd) an einer datenbasierten europäischen Materialindustrie.

Die Werkzeuge dafür sind weitgehend gebaut. Was fehlt, ist ihre Anwendung in der Breite. Ohne gemeinsame Sprache — sogenannte Ontologien — bleibt jede Messung ein Einzelfall, jede Veröffentlichung ein Insellabor. FAIR-konforme Datenpraxis (findable, accessible, interoperable, reusable) ist seit zehn Jahren der erklärte Goldstandard. In den meisten Materialprojekten ist sie noch immer eine Absichtserklärung.

„Wer eine Tonne Stahl mit perfekter Spezifikation kauft und nichts mit > den dazugehörigen Daten anfangen kann, hat keine Souveränität, sondern > nur Lieferketten. Souveränität fängt damit an, dass die Daten genauso > verbindlich werden wie die physische Lieferung" (Dr. Wolfgang Grond, Inhaber Numberland).

Zahlen, Daten, Fakten
- 94 Werkstoff-Ontologien in Europa (Norouzi-Survey 2024), davon ≥ 40 strukturell inkompatibel
- BMBF-Programm MaterialDigital seit 2019: drei Förderaufrufe, 40+ Projekte - EU-Horizon-Europe-Cluster 4 (Digital, Industry, Space): Schwerpunkt fortschrittliche Materialien
- IAM4EU-Partnerschaft (2025–27): €500 Mio für „Innovative Advanced Materials for Europe"
- P4Planet (2021–27): €2,6 Mrd für Dekarbonisierung der Prozessindustrie

EXPLORE
Forschungseinrichtung: finden von Werkstoffnamen
(Werkstoffe für die thermische Energiespeicherung).
NAVIGATE
Forschungseinrichtung: finden von Märkten,
auf denen Werkstoffe aus Metallschaum gebraucht werden.
IDEATE
Unternehmen: finden von Möglichkeiten, um den
Abfüllvorgang einer hochviskosen Flüssigkeit zu beschleunigen.
EXPLORE
Kommune mit > 500.000 Einwohnern: finden von regionalen
IT-Unternehmen und clustern der Interessen
REMEMBER
Unternehmen: automatisches Verschlagworten
von Dokumenten im Intranet
COMPARE
Unternehmen: Vergleich des internen Wissens
mit dem Wissen von Wettbewerbern.
LOCATE
EU-Projekt einer Landesentwicklungsgesellschaft:
Verfahren, um Regionen mit gleichen Kenntnissen und
Interessen sichtbar zu machen.
EXPLORE
IHK: finden von regionalen Automobilzulieferern
und clustern der Interessen
BLEND
Hochschule: finden von passenden Partnern
für ein EU-Entwicklungsvorhaben.
CHANGE
Unternehmen: Innovationsaudit zur Ausrichtung
der Unternehmensstrategie auf Megatrends.
REMEMBER
Ablagesystem für studentische Abschlussarbeiten
Combine
Expansion und / oder Marktanpassung im Verlauf einer Unternehmensnachfolge