
Luftfeuchtigkeit, Ofenkalibrierung, Partikelgrößenverteilung des Ausgangspulvers — dutzende undokumentierte Parameter entscheiden über das Ergebnis. Eine wegweisende Umfrage zeigt: nur etwa 30 Prozent der publizierten Materialdaten lassen sich reproduzieren.

Aber was ist eine Ontologie eigentlich — und worin unterscheidet sie sich von einer Datenbank, einem Glossar oder einer
Liste mit Definitionen? Eine Einordnung ohne Fachjargon.

die alle MaterialDigital-Projekte miteinander verbinden soll. Was sie kann, was sie nicht kann, und warum sie das Rückgrat der deutschen Werkstoffdigitalisierung ist.

virtuelles Materialdesign als neuer Standard. Deutschland soll „in Europa und weltweit zum führenden Kompetenzträger digitaler
Materialforschung aufsteigen". Was bedeutet das konkret — und wo steht die deutsche Materialforschung heute auf diesem Weg?

plus Sensordaten plus Simulation des Betriebs. Aber ein Material ist keine Maschine — sein „Zwilling" beschreibt Struktur, Eigenschaften und Verhalten über den gesamten Lebenszyklus. Eine zentrale Idee, deren Umsetzung gerade erst beginnt.

ein Paradigmenwechsel für eine Branche, in der Wissen heute noch in PDFs, Excel-Tabellen und Aktenordnern
schlummert. Wer ist beteiligt, was wird gebaut, wo steht das Programm heute?

bündeln im Verbundprojekt DILEMA-K ihre Kräfte, um Funktionskeramiken digital durchgängig zu beschreiben: vom Pulver bis
zum fertigen Bauteil. Der Zuschlag im dritten Förderaufruf der BMBF-Initiative MaterialDigital ist erteilt.

Die BMBF-Bekanntmachung MaterialDigital benennt das Problem direkt: Materialentwicklung basiert auf „Erfahrung oder Trial-and-Error-Ansätzen". Der Übergang zu datengetriebenen Methoden ist kein Luxus — er ist überfällig.

einen Weg, ihre Daten miteinander reden zu lassen. Der wissenschaftliche Vorsprung des Kontinents droht zu einem strukturellen Rückstand zu werden — wenn die Datensilos der Labore und Industrien nicht aufgebrochen werden.
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